2.3.2 Monitorprofil erstellen3. Herkömmliche CRT-Monitor (Cathode Ray Tube - Kathodenstrahlröhre) verhalten sich unterschiedlich in der Darstellung der roten, grünen und blauen Bildpunkte. Sofern Sie nicht im Handbuch Ihres Bildschirms andere Werte für die Phophor-Farben finden, sollten Sie diese Einstellung nicht verändern. Wenn Sie auf "Eigene" klicken und sicher sind, dass die angegebenen Werte nicht stimmen, können Sie diese korrigieren (Abb.2.13). Abb. 2.13:
4. Der Gamma-Wert beschreibt die Helligkeit der Mitteltonwerte eines Monitors. Je höher der Gamma-Wert, desto dunkler wird das Bild. Bei Windows-Systemen wird ein höherer Gamma-Wert als bei Mac OS-Systemen verwendet. Dadurch ist dasselbe Bild auf einem Windows-System deutlich dunkler als auf einem Mac OS-System. Berücksichtigen Sie diesen Umstand insbesondere, wenn Sie an einem Macintosh arbeiten, die Bilder später aber vorwiegend auf Windows-Computern betrachtet werden, zum Beispiel im Internet. Den Gamma-Wert für Ihren Monitor stellen Sie ein, indem Sie den Regler unter dem grauen Feld verschieben, bis das innere Quadrat mit seinem Rahmen zu verschmelzen scheint (Abb. 2.14). Das beste Ergebnis erzielen Sie, wenn Sie nicht direkt auf das Feld schauen, sondern leicht daran vorbei, so dass Sie die Felder aus den Augenwinkeln wahrnehmen. Um die Einstellung zu überprüfen und eine Feinjustierung vorzunehmen, deaktivieren Sie das Feld "Nur einzelnes Gamma anzeigen". Sie sehen nun die Gamma-Werte für die drei Grundfarben mit ihren jeweiligen Schiebereglern. Abb. 2.14:
5. Der Weißpunkt schließlich bestimmt, ob Sie ein "warmes" oder ein "kaltes" Weiß verwenden und ist ebenfalls von Ihrem Monitormodell abhängig (Abb. 2.15). Obwohl 6500 Grad Kelvin der übliche Wert ist, kann es wie in unserem Fall sein, dass Weiß einen zu hohen Orangestich hat, so dass auf 9300 Grad Kelvin ausgewichen werden muss. Falls Sie sich nicht sicher sind, welchen Wert Sie wählen sollen, klicken Sie auf "Messen" und bestimmen den Grauton, der neutralem Grau am nächsten kommt ist. Abb. 2.15:
6. Speichern Sie das erstellte Monitorprofil unter einem eindeutigen Namen ab. Ihr Monitor ist nun hinreichend kalibriert. |
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