Kurs: Adobe Photoshop

2.5.1 Das PSD-Format

Vielleicht ist Ihnen in der obigen Unterteilung aufgefallen, dass das Photoshop-eigene Format PSD weder in der Rubrik "Druck" noch für Internet-Publishing als sinnvolle Wahl genannt wird. PSD steht für "Photoshop Dokument" und eignet sich hervorragend dazu, ein Projekt zu archivieren, da es die Bilddaten nicht komprimiert. Darüber hinaus ist es das einzige Format, das außer den eigentlichen Bildinformationen alle Zusatzinformationen wie zum Beispiel Ebenen, Kanäle und ICC-Profil mit speichert. Ein Photoshop-Projekt wird also am besten im PSD-Format archiviert und erst nach seiner Fertigstellung in ein für den Druck oder das Internet geeignetes Dateiformat konvertiert.

Leider ist es noch immer nicht möglich, das Protokoll und Schnappschüsse, eine Art "Rückgängig und Wiederherstellen"-Option, zusammen mit dem Bild zu speichern. Berücksichtigen Sie diesen Umstand, wenn Sie an einem Photoshop-Projekt arbeiten und sich nicht sicher sind, ob Sie die durchgeführten Arbeitsschritte behalten wollen. In diesem Falle sollten Sie eine Photoshop-Datei zum Beispiel mit einer Versionsnummer neu speichern, so dass Sie mehrere Varianten des Projektes archiviert haben.

Da PSD-Dateien von Browsern nicht angezeigt werden können, ist das Format für das Internet ungeeignet, außerdem wären die Dateien zu groß, um sinnvoll verwendet werden zu können. Zunehmende Bedeutung erhält das Photoshop-Format jedoch für das Desktop Publishing (DTP), da immer mehr Programme den Import von PSD-Dateien erlauben.