Kurs: Basiswissen für Selbstständige

2.7 Verständnistest zum Thema "Geschäftsplanungen"
Bitte beachten Sie:
  • Es können alle, einige, eine oder keine der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten richtig sein.
  • Bei einigen Fragen ist die Anzahl der richtigen Antwortmöglichkeiten in Klammern angegeben: z.B.: (2).

1. Welcher der Finanzpläne weist den Gewinn aus  
1) Liquiditätsplan
2) Rentabilitätsplan
3) Kapitalbedarfsplan
4) Finanzierungsplan
 
2. Wie hoch kann der reale Unternehmerlohn (Entnahme) gewählt werden  
1) Der Unternehmerlohn wird mit 80 % des Gewinns angesetzt.
2) Der Unternehmerlohn beträgt maximal 100 % des Gewinns.
3) Der Unternehmerlohn darf max. 130 % des Gehaltes eines Angestellten in vergleichbarer Position betragen.
4) Der Unternehmerlohn beträgt regelmäßig der Summe aller für den Lebensunterhalt des Gründers notwendigen Ausgaben.
 
3. Abschreibungskosten sind zu berechnen und 
1) an das Finanzamt abzuführen.
2) nachweislich auf dem Geschäftskonto zu sparen.
3) auf einem speziellen Avalkonto festzulegen.
4) schmälern den zu versteuernden Gewinn.
 
4. Was gehört zu den Personalkosten  
1) Bruttolohn der Arbeitnehmer
2) Beiträge zur Berufsgenossenschaft
3) Bezüge des Unternehmers
4) Arbeitgeberanteil an der Krankenversicherung
5) Arbeitgeberanteil an der Rentenversicherung
6) Arbeitgeberanteil an der Pflegeversicherung
7) Arbeitgeberanteil an der Arbeitslosenversicherung
 
5. In welcher Form kann der Gründer Eigenmittel ins Unternehmen einbringen  
1) Geldmittel
2) Sacheinlagen
3) Eigenleistungen
4) Vermögenswerte
5) Know-how
 
6. Was sind Gründungskosten  
1) Anschaffungskosten von Anlagegütern
2) Aufwendungen, die in einem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit der Unternehmensgründung stehen.
3) Kosten für das erste Material- oder Warenlager
4) Nur die Kosten, die für die Anmeldung des Unternehmens beim Gewerbeamt entstehen.
 
7. Welchen Zeitraum bezeichnet man als Anlaufphase  
1) Den Zeitraum der Vorbereitung der Unternehmensgründung
2) Den Zeitraum bis der erste Auftrag realisiert ist.
3) Den Zeitraum, wo noch kein oder noch nicht genügend viel Umsatz erzielt wird, um die Kosten zu decken.
4) Grundsätzlich das erste Jahr eines neu gegründeten Unternehmens
 
8. Als Investitionen betrachtet man die Anschaffung von Wirtschaftsgütern, die … 
1) als Erstausstattung ausschließlich vor der Gründung gekauft werden.
2) als Material und Arbeitsmittel für die Anlaufphase benötigt werden.
3) für einen längeren Zeitraum im Betriebsvermögen verbleiben.
 
9. Was gehört zum Anlagevermögen  
1) Grundstücke
2) Gebäude
3) Maschinen und Anlagen
4) Betriebs- und Geschäftsausstattung
5) erstes Material- und Warenlager
6) Fuhrpark
7) immaterielle Anlagegüter
 
10. Was ist das Ziel der Geschäftsplanung  
1) Erstellung einer verbindlichen Grundlage für die Entwicklung des Unternehmens
2) Mit Fakten und Zahlen belegen, dass die konkrete Geschäftsidee berechtigte Aussicht auf wirtschaftlichen Erfolg hat.
3) Schaffung einer Basis zur garantierten Erzielung von unternehmerischem Erfolg
 
11. Welche Gliederungspunkte gehören in einen Geschäftsplan  
1) Gründerpersönlichkeit
2) Geschäftsidee
3) Marktanalyse
4) Marketingplan
5) Konstruktionsbeschreibung der Produkte
6) interne Arbeitsorganisation und Personalplan
7) Chancen und Risiken
8) Finanzpläne
 
12. Für welchen Zeitraum sollte man einen Liquiditätsplan aufstellen  
1) Für das vergangene Jahr
2) Für die letzten 3 Monate
3) Für den laufenden Monat
4) Für die nächsten 6 Monate
 
13. Welche Funktion hat der Liquiditätsplan im Unternehmen 
1) Überwachung der getätigten Zahlungen
2) Kontrolle der Erfolgslage des Unternehmens
3) Ubersicht über notwendige Auszahlungen und zu erwartende Einzahlungen
 
14. Welche Positionen sind im Liquiditätsplan ausgewiesen  
1) Umsätze
2) vereinnahmte Umsatzsteuer
3) Kredite
4) Personalkosten
5) Abschreibungen
6) sonstige betriebliche Aufwendungen
7) Zinsen
8) Tilgung
 
15. Kalkulatorische Abschreibungen sind: 
1) Grundkosten
2) Anderskosten
3) Zusatzkosten
 
16. Die Höhe des kalkulatorischen Unternehmerlohns orientiert sich an: 
1) dem Gehalt eines leitenden Angestellten in vergleichbarer Position
2) den Kosten für einen angemessenen privaten Lebensunterhalt
3) den vom Finanzamt für die Branche festgelegten Vorgaben
 
17. Welche Zeit ist für die Umsatzplanung (Mengenkalkulation) zu Grunde zu legen  
1) Umsatzwirksame Zeit
2) Umsatzmögliche Zeit
3) Arbeitszeit des Unternehmers
 
18. Welche Kosten sind bei der Kostenpreiskalkulation zu berücksichtigen  
1) Materialkosten
2) Fremdleistungskosten
3) Grundkosten
4) Anderskosten
5) Zusatzkosten
 
19. Was gehört zu den steuerlich relevanten Kosten  
1) Materialkosten
2) Anschaffungskosten für einen Computer
3) Tilgung eines dem Unternehmen gewährten Kredites
4) Zinsen für Fremdkapital
5) Werbungskosten
6) Betriebshaftpflichtversicherung
7) Krankenversicherung des Unternehmers
8) Provisionszahlungen für Außendienstler
 
20. Was sind fixe Kosten  
1) Materialkosten
2) Geschäftsraummiete
3) Telefonkosten
4) Fremdleistungskosten
5) Kraftfahrzeugkosten
6) Warenkosten
7) Werbekosten
8) Versicherungskosten
 
21. Was sind variable Kosten  
1) Materialkosten
2) Geschäftsraummiete
3) Telefonkosten
4) Fremdleistungskosten
5) Kraftfahrzeugkosten
6) Warenkosten
7) Werbekosten
8) Versicherungskosten
 
22. Was erkennen Banken als Sicherheiten an 
1) Grundschulden
2) Wertpapiere
3) private Lebensversicherungen
4) Maschinen, Fahrzeuge
5) private Bürgschaften
6) öffentliche Bürgschaften
7) fachliche Kompetenz des Gründers
 
23. Was bestimmt den Einlagewert  
1) der Zeitwert
2) der Neuwert
3) der ursprüngliche Anschaffungswert
 
24. Nach welchen Kriterien beurteilt die Bank mein Unternehmen  
1) Ausbildung und Erfahrungen des Gründers
2) Markt, Branche
3) Alter des Unternehmens
4) Kundenbeziehungen
5) wirtschaftliche Verhältnisse des Gründers
6) Unternehmensplanung
7) betriebswirtschaftliche Kompetenz des Gründers
 
25. Welche möglichen Finanzierungsquellen gibt es  
1) Eigenkapital
2) Fremdkapital
3) Bürgschaften
4) Forderungen
5) Verbindlichkeiten
 
26. Was gehört in den Kapitalbedarfsplan  
1) Investitionsplanung
2) Umsatzplanung
3) Kostenplanung
4) Kapitalbedarf der Anlaufphase
5) Gründungskosten
 
27. Welche Finanzpläne gehören zum Geschäftsplan  
1) Kapitalbedarfsplan
2) Finanzierungsplan
3) Rentabilitätsplan
4) Zeitplan
5) Preis- und Rabattliste
6) Liquiditätsplan
 
28. Was sind Gründe für die Erarbeitung eines Geschäftsplanes  
1) als Entscheidungsgrundlage für die Bank, um einen Kredit zu erhalten
2) als Grundlage zur Beantragung von Fördermitteln
3) zur Festlegung der gemeinsamen Strategie bei mehreren Gründern
4) als Planungs- und Kontrollinstrument für die Vorbereitung und Durchführung der Gründung
 
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