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Innerhalb des 32-Bit-Internet-Adreßraums sind eine Reihe von
Adreßbereichen (bzw. auch einzelne Adressen) für bestimmte
Zwecke reserviert:
Die vordefinierte Adresse
127.0.0.1 bezeichnet den lokalen
Rechner (“localhost”): diese Adresse kann
zur Kommunikation zwischen Anwendungsinstanzen auf
demselben IP-Knoten eingesetzt werden, ohne daß die
IP-Adresse der Netzschnittstellen des IP-Knotens bekannt
sein müssen (bzw. ohne daß dieser überhaupt an ein Netz
angeschlossen sein muß).
IP-Adreßbereiche zur ausschließlichen Nutzung in privaten
IP-Netzen: diese Adreßbereiche können unabhängig
voneinander beliebig oft genutzt werden, z.B. intern in
Unternehmensnetzen. Die Adreßvergabe wird hier nicht
global koordiniert. IP-Pakete für diese Adressen werden
von Routern im globalen Internet nicht weitergeleitet, so
daß die einzelnen privaten Netze gegeneinander isoliert
bleiben. (Mehr dazu in Lerneinheit 11.)
IP-Adreßbereiche für spezielle Funktionen wie etwa
Multicasting.
Die folgende Übersicht faßt einige der derzeit auf diese Weise
vergebenen Adressen zusammen (siehe hierzu auch RFC 1918, http://www.iana.org/assignments/ipv4-address-space):
127.0.0.0/8 reserviert
127.0.0.1 Adresse des lokalen Rechners (localhost)
224.0.0.0/4 Klasse D: Gruppenadressen für IP-Multicast
255.255.255.255 Broadcast-Adresse
"Normale" Unicast-Adressen:
10.0.0.0/8 Reserviert für private IP-Netze
172.16.0.0/12 Reserviert für private IP-Netze
192.168.0.0/16 Reserviert für private IP-Netze
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