Kurs: US-GAAP und IAS/IFRS
14.6 Verständnistest zu LE 14

Bitte beachten Sie, dass alle, einige oder eine der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten korrekt sein können.

1. Welche der folgenden Aussagen trifft zu  
1) Das Prinzip der primären und sekundären Segmente für die Berichterstattung ist gilt gleichermaßen für IAS und für die deutsche Rechnungslegung
2) Nach IAS sind für primäre und sekundäre Segmente die gleichen Angaben zu machen
3) Nach IAS sind primäre und sekundäre Segmente immer dann berichtspflichtig, wenn sie mindestens 10 % des Umsatzes oder 10 % des Gewinnes des Unternehmens ausmachen
4) Ein Unternehmen kann sich nach IAS sich von der Veröffentlichung der Segmentergebnissen freistellen lassen. Dazu muss es im Anhang darlegen, dass eine Veröffentlichung unbillige marktliche Nachteile haben würde
 
2. Welche der folgenden Aussagen trifft zu  
1) Nach IAS ist für die Bewertung von Finanzanlagen nur der Ansatz nach Anschaffungskosten zulässig
2) Nach IAS ist für die Bewertung von Finanzanlagen der Ansatz entweder zu Anschaffungskosten oder zu Zeitwerten zulässig
3) Nach IAS ist für die Bewertung von Finanzanlagen der Ansatz entweder Anschaffungskosten, zu Zeitwerten oder zum Niederstwert zulässig
4) Nach IAS ist für die Bewertung von Finanzanlagen der Ansatz entweder zu Zeitwerten oder zum Niederstwert zulässig
 
3. Welche der folgenden Aussagen trifft zu  
1) In die Herstellungskosten gemäß IAS sind Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung, Material- und Fertigungsgemeinkosten (incl. Abschreibungen und Fremdkapitalzinsen) zu berücksichtigen. Es bestehen keine Ansatzwahlrechte.
2) In die Herstellungskosten gemäß IAS sind Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung, Material- und Fertigungsgemeinkosten (incl. Abschreibungen) zu berücksichtigen. Ein Ansatzwahlrecht besteht für Fremdkapitalzinsen.
3) In die Herstellungskosten gemäß IAS sind Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und Sondereinzelkosten der Fertigung zu berücksichtigen. Ein Ansatzwahlrecht besteht für Material- und Fertigungsgemeinkosten (incl. Abschreibungen und Fremdkapitalzinsen).
 
4. Welche der folgenden Aussagen trifft zu  
1) Die Alternative Methode von IAS gestattet eine Wertzuschreibung auf einen fairen Wert für alle Vermögensgegenstände
2) Die Alternative Methode von IAS gestattet eine Wertzuschreibung auf einen fairen Wert für alle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
3) Die Wertzuschreibung auf einen fairen Wert ist unter IAS grundsätzlich nicht zulässig
 
5. Welche der folgenden Aussagen trifft zu  
1) Nach IAS sind Rückstellungen in jedem Fall abzuzinsen
2) Die Bildung einer Rückstellung nach IAS ist dann geboten, wenn der Mittelabfluß wahrscheinlich ist. Dies ist dann der Fall, wenn mehr Gründe dafür als dagegen sprechen, dass der Abfluß erfolgen wird
3) Nach HGB besteht Passivierungspflicht für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.
 
6. Welche der folgenden Aussagen trifft zu  
1) Nach IAS ist der kurzfristig fällige Anteil der langfristigen Verbindlichkeiten im Anhang auszuweisen
2) Nach IAS ist der kurfristig fällige Anteil der langfristigen Verbindlichkeiten unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten auszuweisen
3) Nach IAS sind Rückstellungen nicht gesondert auszuweisen, sondern werden als Teil der Verbindlichkeiten ausgewiesen
 
7. Welche der folgenden Aussagen trifft zu  
1) Nach IAS sind bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen längerfristige Trendannahmen über zukünftige Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen sowie inflationsbedingte Steigerungen zu berücksichtigen.
2) Nach IAS sind Pensionsrückstellungen mit einem Diskontierungssatz von 6 % abzuzinsen
3) Eine Rückstellung für Pensionen ist nur bei Leistungsorientierten Versorgungsplänen zu bilden, nicht jedoch bei Beitragsorientierten Versorgungsplänen
4) Nach IAS und nach HGB besteht ein Ansatzwahlrecht für Pensionsrückstellungen
 
8. Welchen Positionen gehört nach IAS nicht zu den langfristigen Finanzanlagen  
1) Anteile an Tochterunternehmen
2) Anteile an verbundenen Unternehmen
3) Zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere
 
9. Welche der folgenden Aussagen trifft zu  
1) Die planmäßige Abschreibung abnutzbarer Vermögensgegenstände des Anlagevermögens hat nach IAS linear zu erfolgen.
2) Zuschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens führen nach IAS nie zu einem Ausweis unrealisierter Gewinne.
3) Im Geschäftsjahr unterlassene Instandhaltungaufwendungen führen nach IAS nicht zum Ansatz von Rückstellungen.
 
10. Welche Kostenarten sind nach IAS nicht Bestandteil der Herstellungskosten  
1) Materialeinzelkosten
2) Sondereinzelkosten der Fertigung
3) Vertriebsgemeinkosten
 
11. Welche der folgenden Aussagen trifft zu  
1) Nach IAS besteht bei temporären Wertminderungen von Gegenständen des Sachanlagevermögens immer ein Wahlrecht auf Abschreibung.
2) Nach HGB besteht bei einer temporären Wertminderung von Gegenständen des Sachanlagevermögens ein Abschreibungsgebot
3) Nach IAS muß die Abschreibung bei temporären Wertminderungen von Gegenständen des Sachanlagevermögens bei Kapitalgesellschaften unterbleiben.
4) Zu Handelszwecken gehaltene (trading) oder zur Veräußerung verfügbare (available for sale) Vermögenswerte werden nach IAS zum Zeitwert bewertet.
 
12. Wie sind selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände nach IAS zu behandeln, die der Forschungsperiode zuzuordnen sind  
1) Es besteht eine Aktiverungspflicht
2) Es besteht ein Aktivierungsverbot
3) Es besteht ein Aktivierungswahlrecht
 
13. Welche der folgenden Aussagen trifft zu  
1) In Zeiten steigender Preise führt die Verwendung der FIFO-Methode zu einem höheren Jahresüberschuss als die LIFO-Methode.
2) In Zeiten steigender Preise führt die ist der Jahresüberschuss unabhängig davon, ob für die Verbrauchsfolge die FIFO- oder die LIFO-Methode angenommen wird.
3) In Zeiten steigender Preise führt die Verwendung der FIFO-Methode zu einem niedrigeren Jahresüberschuss als die LIFO-Methode.
 
14. Welche der folgenden Aussagen trifft zu  
1) Nach HGB und IAS muß ein eigenständiger Nachweis über Kapitaltransaktionen und Ausschüttungen mit bzw. an die Anteilseigner erbracht werden.
2) Nach HGB und IAS muß ein eigenständiger Nachweis über Veränderungen von Gewinnrücklagen erbracht werden.
3) Bei der Darstellung der Eigenkapitalveränderungen ist nach IAS für jeden Eigenkapitalposten vom Anfangsbestand auf den Endbestand derart überzuleiten, dass alle wesentlichen Veränderungen sichtbar werden.
4) Ein eigenständiger Nachweis über Kapitaltransaktionen und Ausschüttungen mit bzw. an die Anteilseigner muss nur nach HGB, nicht jedoch nach IAS erbracht werden.
 
15. Wie lang ist die reguläre Abschreibungsdauer für Goodwill aus der Kapitalkonsolidierung nach IAS  
1) Die Abschreibung erfolgt über den angenommenen Zeitraum der wirtschaftlichen Nutzung. Dabei wird im allgemeinen (d.h. in Einzelfällen sind Ausnahmen möglich) angenommen, dass sich die Nutzung nicht über mehr als zwanzig Jahren erstreckt.
2) Im allgemeinen 15 Jahre, maximal jedoch 40 Jahre
3) Unbegrenzt - Überprüfung der Werthaltigkeit durch "Impairment-Test"
 
16. Welche Position ist nach IAS in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht vorgeschrieben  
1) Steueraufwendungen
2) Minderheitsanteile
3) Nicht ausgeschüttete Gewinne
4) Außerordentliche Posten
 
17. Welche der folgenden Aussagen trifft zu  
1) Die IAS schreiben kein festes Gliederungsschema der Bilanz vor.
2) Wenn kein festes Gliederungsschema vorgeschrieben ist, dann werden nach IAS die Aktiva einer Bilanz nach zunehmender Liquidisierbarkeit gegliedert.
3) Kurzfristig fällige Anteile langfristiger Verbindlichkeiten sind nach IAS bei den Kurzfristigen Verbindlichkeiten auszuweisen
 
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