Glossar zur Qualifikationseinheit
"eBusiness-Entwicklung für kleine und mittelständische Unternehmen"



ABC-Analyse   

Klassifikation der zu beschaffenden Güter nach dem zugrundeliegenden Wert oder der zugrundeliegenden Bedeutung dieser Güter für die Erstellung des Produktes in A-, B- und C-Güter.

Abschöpfungsstrategie

Methode der Preisfestsetzung, bei der die zu Beginn der Produkteinführung oft höhere Zahlungsbereitschaft abgeschöpft werden soll.

Abweichungsanalyse

Erkennen von Abweichungen und das Entwickeln von geeigneten Gegensteuerungsmaßnahmen.

Acronym 

siehe Top Level Domain

Adapter

hier: Unternehmen eines Business Webs, die Komplementärprodukte zur Verfügung stellen.

Add-Breaks

Schaltung von Werbeseiten in einem vorab festgelegten Intervall gegen Belohnung

Add-On

Angebot von Zusatzleistungen mit zusätzlichem Nutzen für die Kunden.

Administration-to-Administration

Leistungsaustauschprozesse zwischen Verwaltungen.

Administration-to-Business

Leistungsaustauschprozesse zwischen Verwaltung und Unternehmen.

Administration-to-Consumer 

Leistungsaustauschprozesse zwischen Kunden/Endverbrauchern und der Verwaltung.

Administration- to-Employment

Leistungsaustauschprozesse zwischen Verwaltung und Mitarbeiter.

Administrator-Passwort

Passwort, das spezielle Administratorrechte besitzt und z.B. zur Installation eines neuen Programms berechtigt.

Affiliate-Programm

Nutzer wird per Link zur Seite des verbundenen Unternehmens geleitet. Führt er eine Transaktion aus, wird das Partnerunternehmen an diesem Umsatz beteiligt.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) stellen einen festen Vertragsbestandteil geschäftlicher Transaktionen dar. Sie fassen Bestimmungen zusammen, die nicht bei jedem Vertragsschluss explizit vereinbart werden, sondern für eine Vielzahl von Verträgen Gültigkeit besitzen. Diese Bestimmungen beziehen sich z.B. auf Zahlungsmodalitäten oder Gewährleistungs- und Haftungsfragen.

Asymmetrische Verschlüsselung 

Verschlüsselung und Entschlüsselung mit Hilfe zweier komplementärer Schlüssel, des privaten und des öffentlichen.

Attachment

An E-Mail angehängte Datei wie z.B. Text-, Sound- oder Bilddatei.

Audit-Systeme 

Systeme, die die Funktion des laufenden Informations- und Kommunikationssystems überwachen und bei anormalen Prozessen den Administrator warnen.

Ausführbarer Virus 

Virus, der Programme infiziert, nach dem Schließen des Programms jedoch im Speicher bleibt und dann jede weitere Anwendung infiziert (siehe Viren).

Autorisierung 

Festlegung von Nutzungsrechten: Welcher Personenkreis hat bei welchen Daten/Anwendungen welche Rechte (Lesen und/oder Schreiben)?

Balkendiagramm  

Graphische Darstellung von Aktivitätenfolgen im Zeitverlauf

Banner

Rechteckige Graphiken, die auf der Webseite eines anderen Unternehmens angezeigt sind und über einen Link zur werbenden Homepage verfügen.

BASEL II   

Regelungen der Kreditwirtschaft, die die Eigenkapitalhaltung der Banken von den Risiken der vergebenen Kredite abhängig macht. In Folge müssen sich Banken auf Kredite mit vergleichsweise geringerem Risiko konzentrieren, was aus Unternehmenssicht die Möglichkeit der Kreditvergabe erschwert. Dies gilt vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen, die diese Regelungen besonders hart treffen.

Beschaffung

Aufgabe der Beschaffung ist es, die für die Erstellung von Produkten und Leistungen erforderlichen Materialien, Waren und Leistungen in ausreichender Menge und erforderlicher Qualität zu beschaffen.

Beschaffungsprozess

Der Vorgang der Beschaffung lässt sich in mehrere Prozesse unterstützen. Grob zu unterscheiden sind die Anbahnungs-, Vereinbarungs- und Abwicklungsphase.

Bestandsdaten

Name, Adresse, E-Mail von Personen; werden auch als Stammdaten bezeichnet.

Biometrische Identifikation

Verfahren zur eindeutigen Identifikation von Personen anhand eindeutiger physischer Merkmale und Verhaltenseigenschaften

Blitzkrieg

Methode der organisatorischen Veränderung, bei der die neue Struktur ohne Mitwirkung der Betroffenen eingeführt wird.

Blocktarif 

Preis, bei dem sich die Kunden zwischen mehreren zweiteiligen Preisen entscheiden können.

Boot-Sektor

Abgegrenzter Bereich auf der Festplatte des Computers, der für den Start des Computers zuständig ist.

Boot-Sektor-Viren  

Viren, die beim Start eines Computers aktiviert werden und
sämtliche Programme, Dateien, Austauschträger etc. infizieren.

Brainstorming

Kreativitätstechnik, bei der mehrere Personen ihre Ideen und Anregungen zu einem bestimmten Thema oder zu einer bestimmten Aufgabe unstrukturiert sammeln. Wichtige Regeln: Quantität steht zunächst im Vordergrund, Frage nach Qualität und Machbarkeit der Vorschläge darf erst später gestellt werden. Keine Beurteilung und Bewertung der gemachten Vorschläge. Die Vorschläge werden am besten auf Flipchart gesammelt und strukturiert.

Brainwriting 

Kreativitätstechnik, bei der mehrere Personen ihre Ideen und Anregungen zu einem bestimmten Thema oder zu einer bestimmten Aufgabe unstrukturiert auf Zettel oder Karten schreiben. Diese Zettel oder Karten werden entweder weitergereicht und weiter bearbeitet oder direkt eingesammelt, vorgestellt und diskutiert. Prinzipiell gelten hier die gleichen Regeln wie beim Brainstorming.

Branding

Maßnahmen zum Aufbau und zur Stärkung der Marke. Hierzu zählen z.B. die Auswahl einer Marke, die Bekanntmachung, die Pflege der Marke etc.

Browser

Programm, das HTML-Dokumente (Webseiten) darstellt und die Navigation im WWW ermöglicht. Gegenwärtig sind insbesondere der Internet Explorer und der Netscape Navigator.

Bulk Mail

Unaufgefordert zugesandte E-Mail, synonym mit Junk Mail, ist illegal/verboten

Bull-Whip-Effekt

Beschreibt den in klassischen Zulieferketten zu beobachtenden Effekt, dass sich der Bedarfsverlauf entlang der Zulieferkette stärker als notwendig erhöht.

Business Object

Business Objects oder Geschäftsobjekte repräsentieren reale Dinge des Geschäftslebens wie z.B. Kunden, Rechnungen, Lieferanten, Produkte etc.

Business Web 

Gruppe von Unternehmen, die unabhängig voneinander wertschöpfende Teilleistungen erbringen, die sich zu einer Gesamtleistung für den Kunden ergänzen. Im Unterschied zu virtuellen Unternehmen gibt es kein Unternehmen, das die Zusammenarbeit konfiguriert oder steuert. Unternehmen beteiligen sich formal oder faktisch an der Erstellung einer Gesamtleistung für den Kunden.

Business-to-Administration

Leistungsaustauschprozesse zwischen Unternehmen und Verwaltung.

Business-to-Business

Leistungsaustauschprozesse zwischen Unternehmen.

Business-to-Business-Integration

Integration der Anwendungssysteme zweier oder mehrerer rechtlich selbstständiger Unternehmen.

Business-to-Consumer 

Leistungsaustauschprozesse zwischen Unternehmen und Kunden/Endverbrauchern.

Business-to-Employment

Leistungsaustauschprozesse zwischen Unternehmen und Mitarbeiter.

Buy-Side-Commerce

Electronic Business an der Schnittstelle zum Lieferanten, anderer Begriff für Electronic Procurement.

CAD 

Computer Aided Design – computerunterstützte Entwicklung und Design von Produkten und Leistungen

CAD-System 

Hardware- und Softwarelösung zur Unterstützung von CAD

Cafeteria-System 

Methode, um die bei den Mitarbeitern vorhandenen Präferenzen für bestimmte Anreize zu ermitteln. Die Mitarbeiter erhalten eine Liste mit möglichen Anreizen und dürfen sich in Abhängigkeit ihrer Präferenzen einige auswählen.

Certificate Authority

Institution, die das digitale Zertifikat ausstellt. Beispiele sind TrustCenter oder auch Notare.

Change Agent

Im Gegensatz zum Change Manager, der für sämtliche Prozesse des Change Management (Ist-Analyse, Soll-Konzeption, Umsetzung, Controlling und Leben) verantwortlich ist, ist der Change Agent nur für den Teil-Prozess der Umsetzung der Veränderungen verantwortlich. Führt der Change Manager den Umsetzungsprozess selbst durch, ist er gleichzeitig Change Agent. Delegiert er den Umsetzungsprozess auf einen anderen Mitarbeiter, existiert neben dem Change Manager ein Change Agent.

Change Management

Management kultureller, struktureller oder organisatorischer Veränderungen in Unternehmen.

Change Manager

Diejenige Person im Unternehmen, die für sämtliche Prozesse des Change Managements verantwortlich ist. Zu diesen Aufgaben zählen die Ist-Analyse, die Entwicklung eines Soll-Konzeptes, Umsetzung, Controlling und Leben.

Chat

Life-Online-Kommunikation zwischen mindestens zwei Teilnehmern.

Churn-Analyse

Differenzierung und Bewertung der Kunden hinsichtlich ihrer Abwanderungsneigung.

Clickstream Analysen

Erfassung und Analyse des Verhaltens der Benutzer auf dem Internet, um beispielsweise zu ermitteln, von welchen Webseiten oder Domains die Kunden kommen und entsprechende Werbemaßnahmen planen.

Client

Dezentrale Computer meist am Arbeitsplatz (z. B. PC des Mitarbeiters), die an einen zentralen Server angeschlossen sind von dem sie die erforderlichen Programme und Daten herunter laden.

Client-Server-System

Computersysteme, die aus einem zentralen Server und mehreren dezentral angeschlossenen Clients bestehen. Die Clients greifen im Rahmen ihrer Anwendungen auf den Server zurück.

Closed Shop

Marktplatz oder Online-Shop, zu denen nur bestimmte, berechtigte Unternehmen Zutritt haben.

Commerce

Geschäftsmodell, das die Anbahnung, Aushandlung und/oder Abwicklung von Geschäftstransaktionen verfolgt.

Commerce-Plattform 

Zusammenschluss zwischen ausgewählten Anbietern und Nachfragern. Wird auch als vertikaler elektronischer Marktplatz bezeichnet.

Community

Gemeinschaft gleicher oder ähnlicher Interessen

Connection

Geschäftsmodell, das die erforderliche Infrastruktur für einen Informationsaustausch zwischen den Transaktionspartnern im Electronic Business anbietet.

Consumer-to-Administration

Leistungsaustauschprozesse zwischen Verwaltung und Endverbrauchern.

Consumer-to-Business

Leistungsaustauschprozesse zwischen Kunden/Endverbrauchern und Unternehmen.

Consumer-to-Consumer 

Leistungsaustauschprozesse zwischen Kunden/Endverbrauchern.

Content 

Geschäftsmodell, das die Sammlung, Selektion, Systematisierung, Zusammenstellung und Bereitstellung von Inhalten verfolgt.

Context

Geschäftsmodell, das die Klassifikation und Systematisierung der im Internet verfügbaren Informationen vorsieht.

Cookie 

Informationen, die von einem Web-Server an einen Web-Browser geschickt werden und von diesem auf der Festplatte des Nutzers gespeichert werden. Bei einem erneuten Aufruf werden diese Informationen an den Server zurück geschickt und dienen der eindeutigen Identifikation des Nutzers und der individuellen Aufbereitung und Gestaltung von Internet-Auftritt und Angeboten.

CPM 

Critical Path Method (auch: Methode des kritischen Pfads) – Verfahren zur Erstellung von Netzplänen. Die Vorgänge werden als Pfeile dargestellt, die Ergebnisse als Knoten.

CRM 

Abkürzung von Customer Relationship Management

Cross- oder Upsellanalysen

Ziel ist eine gezielte Auswertung des Verhaltens der Kunden, um zu untersuchen, welche Kunden möglicherweise Interesse für welche neuen und/oder zusätzlichen Produkte haben könnten.

Customer Interaction Center

Weiterentwicklungen klassischer Call Center. Im Gegensatz zu ihnen unterstützen sie neben dem Telefon noch weitere Kommunikationskanäle.

Customer-Relationship-Management

Sämtliche Maßnahmen der Planung, Analyse, Steuerung, Gestaltung und Controllings, die sich auf die Verbesserung bestehender Kundenbeziehungen und den Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen beziehen.

Customer Web 

Business Web, das auf der Basis des Zugangs zu einer Kundengruppe bzw. eines Kundensegments entsteht.

Customizing 

Anpassung der Software an die Prozesse.

Data Mining 

Analyse großer Datenvolumina mit anspruchsvollen, technischen, automatisierten Methoden um neue, handlungsrelevante Erkenntnisse und Informationen zu gewinnen.

Data-Warehouse 

Integration von relevanten Daten wie z.B. Kundendaten aus den unterschiedlichsten Quellen in eine einheitliche Systemumgebung. Typische in einem Data-Warehouse erfasste und zusammengefasste Informationen sind dabei Stammdaten, Daten zur Kaufhistorie (wann hat welcher Kunde welche Produkte wie oft gekauft), Aktionsdaten (wann erfolgten mit wem Kontakte auf der Basis welchen Kommunikationskanals) und Reaktionsdaten (wie erfolgte die Reaktion).

Data-Warehouse-System

Hardware und Software-Lösung, die die Zusammenfassung und Integration sämtlicher im Unternehmen verfügbarer Daten ermöglichen.

Dematerialisierung

Beschreibt die Tendenz, dass der Anteil physischer Leistungskomponenten bei der Entwicklung und der Erstellung von Produkten und Leistungen abnimmt.

Deutsches Signaturgesetz 

Legt auf deutscher Ebene rechtliche Rahmenbedingungen für elektronische Signaturen und Zertifizierungsdienste fest.

Digitale Signatur

Datei, die verschlüsselt und Passwort-geschützt persönliche Informationen über den Besitzer des Zertifikats enthält. Dazu gehören der Name des Besitzers, seine postalische Anschrift, die E-Mail-Adresse sowie andere persönliche Informationen wie z.B. die Kreditkartennummer oder der geheime Schlüssel im Rahmen des asymmetrischen Verschlüsselungsverfahrens. Wird auch als digitales Zertifikat oder elektronische Signatur bezeichnet.

Digitales TV

Fernsehen, das den Zugang auf das Internet erlaubt.

Digitales Zertifikat

Datei, die verschlüsselt und Passwort-geschützt persönliche Informationen über den Besitzer des Zertifikats enthält. Dazu gehören der Name des Besitzers, seine postalische Anschrift, die E-Mail-Adresse sowie andere persönliche Informationen wie z.B. die Kreditkartennummer oder der geheime Schlüssel im Rahmen des asymmetrischen Verschlüsselungsverfahrens. Wird auch als digitale Signatur bezeichnet.

Digitalisierung 

Zunehmende Durchdringung von immer mehr Lebensbereichen durch Informations- und Kommunikationstechniken.

Direkte Güter

Güter, die direkt in das Kerngeschäft des Unternehmens eingehen wie z.B. Rohstoffe, Materialien oder Halbfertigprodukte.

Direktkommunikation

Direkter Kontakt zwischen Unternehmen und aktuellen sowie potenziellen Kundengruppen auf der Basis bestimmter Kommunikationsmedien und –instrumente.

Disintermediation 

Ausschaltung bzw. Wegfall einer Wertschöpfungsstufe in der bisherigen Wertschöpfungskette, z. B. Wegfall von Handelsstufen.

Diskussionsforum

Austausch zu bestimmten Themen auf der Basis des Internets. Im Unterschied zu Chat-Räumen jedoch nicht online und interaktiv, sondern zeitversetzt.

Distributionspolitik

Entscheidungen über die Art der Verteilung von Produkten und Leistungen an die Kunden.

Domain-Name 

Domain-Namen sind eindeutige Bezeichnungen von Rechnern im WWW. Die Endung einer Domain, z.B. ".de", ".com" ist die so genannte Top Level Domain (TDL).

DoS-Angriff

Primäres Ziel von diesen DoS-Angriffen (Denial of Service-Angriff) ist nicht unbedingt, Zugang zum System zu erhalten und wichtige Informationen zu erhalten. Vielmehr wird versucht, Prozeduren zu implementieren, die berechtigten Nutzern den Zugriff verweigern oder zu einer Überlastung des Systems führen.

DPS-System

DPS steht für Desktop Purchasing. Systeme, die den gesamten Prozess der Beschaffung von der Prüfung geeigneter Lieferanten und Verfügbarkeit der zu beschaffenden Produkte über die Bestellung bis hin zur Bezahlung und Lieferung unterstützen, organisieren und kontrollieren.

Dynamic Pricing

Preisstrategien, die sich flexibel an Umweltveränderungen anpassen.

EAI 

Enterprise Application Integration – Integration der unternehmensinternen Anwendungssysteme.

Economies of Scale

Größenvorteile. Entstehen dann, wenn sich mit steigender Anzahl an erstellten Produkten die Kosten pro Stück dieses Produktes reduzieren lassen.

Economies of Scope

Erzielung von Verbundvorteilen.

EDI

Electronic Data Interchange; bestimmte Form der zwischenbetrieblichen Kommunikation, bei der geschäftliche und technische Daten nach standardisierten Formaten strukturiert und zwischen den Computern verschiedener Unternehmen mittels elektronischer Kommunikationsverfahren ohne Medienbrüche ausgetauscht werden.

EDIFACT

Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport – Standard für die zwischenbetriebliche Übertragung von kaufmännischen Daten wie z.B. Rechnungen oder Aufträge, um sie direkt weiter zu verarbeiten.

EDI-Rahmenvertrag

Bilateraler Vertrag zwischen zwei Unternehmen, die elektronisch Daten austauschen. Regelt die wichtigsten technischen (Übertragungsverfahren, Standards, Nachrichtentypen etc.) und rechtlichen (Haftung, Gewährleistung etc.) Fragen. (http://www.awv-net.de/schriften/I-10549.html)

EG-Signatur-Richtlinie

Legt auf europäischer Ebene rechtliche Rahmenbedingungen für elektronische Signaturen und Zertifizierungsdienste fest. (http://www.ejura.de/Rezensionen/irez2.htm)

Einkauf

Teil der Beschaffung, der sich auf die Durchführung von operativen, administrativen Beschaffungsprozessen wie Prüfen und Genehmigung von Bestellungen und Durchführung einer Bestellung bezieht. 

Einkäufer-Website

Website des nachfragenden Unternehmens, das auf dieser Website seine Nachfrage spezifiziert und auf passende Angebote von Lieferanten wartet.

Einkaufsplattform

Von Kunden organisierte Einkaufsorganisation, an die sich eine Vielzahl von Lieferanten anschließen.

Electronic Business

Unterstützung bzw. Abwicklung inner- und zwischenbetrieblicher Leistungsaustauschprozesse durch Informations- und Kommunikationstechniken, insbesondere durch das Internet.

Electronic Business Strategie

Eine Electronic Business Strategie umfasst mittel- bis langfristige Aktionen und Maßnahmen für eine informations- und kommunikationstechnisch bzw. Internet-gestützte Unterstützung bzw. Abwicklung von Prozessen innerhalb von Unternehmen sowie zwischen Unternehmen und seinen Kunden und Partnern, die unter Berücksichtigung der externen Markt- und Wettbewerbsbedingungen und der internen Kernkompetenzen der Erlangung und Sicherung eines nachhaltigen Wettbewerbs dienen.

Electronic Business Wertkette

Klassifizierung möglicher Einsatzfelder für Electronic Business entlang der Wertschöpfungskette.

Electronic Collaboration

Netzwerkbasierte, interaktive, interne und/oder zwischenbetriebliche Zusammenarbeit.

Electronic Commerce

Elektronische Unterstützung bzw. Abwicklung von Geschäftstransaktionen zwischen Unternehmen und seinen Kunden

Electronic Communication

Entgeltliche und unentgeltliche Bereitstellung und Nutzung netzwerkbasierter und elektronischer Kommunikationsplattformen.

Electronic-Customer-Relationship-Management eCRM;

Analyse, Planung, Steuerung, Gestaltung und Controlling von Kundenbeziehungen mit Hilfe elektronischer Medien, insbesondere dem Internet mit dem Ziel einer technologisch unterstützen umfassenden Ausrichtung des Unternehmens auf ausgewählte Kunden.

Electronic Data Interchange = EDI;

bestimmte Form der zwischenbetrieblichen Kommunikation, bei der geschäftliche und technische Daten nach standardisierten Formaten strukturiert und zwischen den Computern verschiedener Unternehmen mittels elektronischer Kommunikationsverfahren ohne Medienbrüche ausgetauscht werden.

Electronic Education

Transfer von Aus- und Weiterbildungsleistungen an Dritte mittels elektronischer Netzwerke und Informations- und Kommunikationssysteme.

Electronic Edutainment

Bereitstellung von informierenden bzw. unterhaltenden Inhalten und Konzepten mittels elektronischer Netzwerke oder Informations- und Kommunikationssysteme.

Electronic Government

Elektronische Unterstützung der Prozesse zwischen Verwaltung und Unternehmen sowie Verwaltung und Bürgern.

Electronic Information

Bereitstellung von informierenden bzw. unterhaltenden Inhalten und Konzepten mittels elektronischer Netzwerke oder Informations- und Kommunikationssysteme.

Electronic Learning oder E-Learning

Jede Form des Lernens, die mit Informations- und Kommunikationstechniken bzw. mit darauf aufbauenden Electronic Learning Systemen unterstützt bzw. ermöglicht wird. Wird häufig synonym mit Telelearning verwendet.

Electronic Marketing

Unterstützung des Marketings durch elektronische Instrumente der Kundenansprache bzw. Kundenbindung.

Electronic Procurement

Elektronische Unterstützung bzw. Abwicklung von Beschaffungsprozessen (Anbahnung, Vereinbarung und Abwicklung von Transaktionen) an der Schnittstelle zum Lieferanten.

Electronic Recruiting

Elektronische Personalbeschaffung.

Electronic Sales

Elektronische Unterstützung bzw. Abwicklung der Verkaufs- und Distributionsprozesses im Rahmen des Vertriebs von Produkten und Leistungen.
Verkaufsunterstützung per Internet.

Elektronische Hierarchie

Elektronische Hierarchien beschreiben die sehr enge Zusammenarbeit zwischen rechtlich selbstständigen, wirtschaftlich jedoch abhängigen Unternehmen innerhalb einer Zulieferpyramide, deren wesentliche Basis Informations- und Kommunikationssysteme sind.

Elektronische Signatur

Datei, die verschlüsselt und Passwort-geschützt persönliche Informationen über den Besitzer des Zertifikats enthält. Dazu gehören der Name des Besitzers, seine postalische Anschrift, die E-Mail-Adresse sowie andere persönliche Informationen wie z.B. die Kreditkartennummer oder der geheime Schlüssel im Rahmen des asymmetrischen Verschlüsselungsverfahrens. Wird auch als digitales Zertifikat oder digitale Signatur bezeichnet.

Electronic Supply Change Management (eSCM)

Methoden, Systeme, Werkzeuge und Verfahren, die die Erfüllung der Aufgaben innerhalb des Supply Chain Management elektronisch unterstützen.

Elektronischer Katalog

Ein Elektronischer Katalog fasst die angebotenen Produkte und Dienstleistungen zusammen und steht dem Kunden bzw. Käufer per Internet, Intranet oder auch CD zur Verfügung.

Elektronischer Kiosk

An leicht zugänglichen Stellen wie z.B. Bahnhöfen stehende Computer, die den Zugriff auf verschiedene Informationen und das Internet erlauben.

Elektronischer Markt

Elektronische Plattform, auf der Anbieter und Nachfrager zusammenkommen und Vertragsabschluss sowie einzelne Phasen der Markttransaktion durch informationstechnische Systeme unterstützt bzw. abgewickelt werden. Synonym zu elektronischer Marktplatz.

Elektronischer Marktplatz

Elektronische Plattform, auf der Anbieter und Nachfrager zusammenkommen und Vertragsabschluss sowie einzelne Phasen der Markttransaktion durch informationstechnische Systeme unterstützt bzw. abgewickelt werden.

E-Mail

Electronic Mail ist Dienst zum briefähnlichen Informationsaustausch im Internet.

E-Mail-Newsletter

kurz: Newsletter. Ein Newsletter ist eine E-Mail, die an eine Gruppe von Abonennten geschickt wird, z.B. an die Mitglieder einer virtuellen Community.

Employment 

Leistungsaustauschprozesse zwischen Verwaltung und Mitarbeiter in der Verwaltung.

Enterprise Application Integration (EAI)

Integration sämtlicher innerbetrieblicher Anwendungssysteme und Programme.

Enterprise-Resource-Planning (ERP)

Integrierte Informations- und Kommunikationssysteme zur Unterstützung der wichtigsten Planungs-, Steuerungs-, Verwaltungs- und Führungsfunktionen im Unternehmen.

Erklärungsirrtum

Erklärender (Käufer) äußert etwas anders, als er erklären möchte. Beispiel: Käufer vertippt sich bei der Bestellung im Online-Shop und gibt statt 50 Skianoraks 500 Skianoraks ein.

ERP-System 

Enterprise-Resource-Planning-System: Integriertes System zur Unterstützung der wichtigsten Administrations-, Dispositions- und Führungsfunktionen.

E-Service 

Dienstleistungen auf der Basis von Internet und Informations- und Kommunikationstechniken; synonym zu Teleleistung oder Tele-Service.

Event-Marketing

Maßnahmen zur Inszenierung von Ereignissen zur Unterstützung der direkten Kundenansprache auf Messen und Ausstellungen.

Extranet

Informations- und kommunikationstechnische Netze innerhalb von geschlossenen Nutzergruppen (Unternehmen, Institutionen, Personen), die auf der Internet-Technologie basieren, jedoch vom übrigen Internet durch Zugriffsbeschränkungen abgeschirmt sind.

Extrinsische Motivation

Mitarbeiter lassen sich eher durch externe, materielle Anreize motivieren. Beispiele sind Geldzuwendungen, Prämien, Urlaube etc.

Firewall 

hier: Software, die als eine Art Brandschutzmauer zwischen Intranet/Extranet und Internet eingesetzt wird und die den Austausch von Daten sowie die Zugriffe vom und auf die jeweiligen Netze kontrolliert.

Follow the Free

Kostenlose oder besonders günstiger Verkauf des Produktes, um in einem zweiten Schritt an Nutzungsgebühren oder Updates zu verdienen.

Free-Lancer

Selbstständige Unternehmer. Im Zuge des Internets wird der Begriff immer mehr auf Selbstständige angewandt, die auf der Basis von Informations- und Kommunikationssystemen ihre Dienstleistungen anbieten.

FTP

File Transfer Protocol (FTP) ist ein Protokoll, das die Übertragung von Daten direkt zwischen zwei Rechnern erlaubt.

Funktionale Organisationsstruktur

Einteilung der Organisationsstruktur auf der zweiten Ebene unterhalb der Unternehmensführung in verschiedene Bereiche oder Abteilungen, die jeweils auf bestimmte Funktionen spezialisiert sind. Beispiele sind Forschung und Entwicklung, Produktion, Beschaffung, Vertrieb.

Fusion 

Zusammenschluss zweier oder mehrerer Unternehmen.

Gästebücher

Werden gerne im Zusammenhang von virtuellen Communities eingesetzt, und bieten die Möglichkeit, Lob und Kritik zu äußern bzw. dem Betreiber das Signal zu geben, dass man die virtuelle Community besucht hat.

Geschäftsfeld

Produkt-Markt-Kombinationen, für die sich eigenständige, abgrenzbare Strategien entwickeln lassen.

Geschäftsmodell

Konkretisierung der erforderlichen Wertschöpfungsaktivitäten. In einem Geschäftsmodell wird erläutert, welche Inputfaktoren wie beschafft werden, auf welche Weise sie zu Leistungen und Produkten transformiert werden, wie sie an die Zielgruppen vertrieben werden, wie das Unternehmen finanziert wird und auf welche Weise Erlöse erzielt werden sollen.

GnuPG-(GNU Privacy Guard) Verfahren

Verschlüsselungssoftware, die auf dem asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren basiert und zur Zeit stark vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird.

GPRS

GPRS steht für General Packet Radio Service und ist ein Standard, der als Übertragungsstandard für komplexere mobile Anwendungen wie E-Mail oder Online-Navigation geeignet ist.

Grenzkosten

Kosten, die zusätzlich entstehen, wenn eine Einheit eines Produktes oder einer Leistung produziert wird.

Groupware-System 

Technologien, die die Zusammenarbeit mehrerer Personen unterstützen. Beispiele sind Gruppenterminkalender, virtuelle Gruppenarbeitsräume oder Gruppenkonferenzsysteme.

GSM

GSM steht für Global System for Mobile Communication und ist ein Standard für mobile Anwendungen, der sehr viel höhere Bandbreiten und insbesondere eine Datenvolumenbezogene Abrechnung erlaubt.

Hacker

Angreifer außerhalb des Kreises der Berechtigten auf das unternehmensinterne Informations- und Kommunikationssystem

Help Desk System

Datenbanksystem, das für die Aufnahme von Störungsfällen, für die Beantwortung von Benutzeranfragen und die Weiterleitung nicht beantwortbarer Fälle zuständig ist. Der Kunde muss bestimmte Fragen beantworten. Erkennt das System auf Grund dieser Fragen ein bekanntes Problem, werden automatisch Lösungsvorschläge zur Verfügung gestellt. Handelt es sich um unbekannte, komplexe Probleme, wird automatisch der entsprechende Spezialist herangezogen.

Hoax-Viren

Mails, die vor Viren warnen und in unzähliger Anzahl verschickt werden.

HTML 

Hypertext Markup Language, ein Standard und eine Auszeichnungssprache zur Erstellung von Webseiten.

Hybride Verschlüsselungsverfahren

Basieren auf einer Kombination symmetrischer und asymmetrischer Schlüssel. Für die Sitzung wird ein sog. Sitzungsschlüssel erzeugt, der zusammen mit den mit ihm verschlüsselten Daten mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers übertragen wird.

Hyperlink

Kurzform: engl. "Link" = "Verbindung"; (griech. "hyper" = "übergreifend")
Verbindung bzw. Verknüfung zwischen verschiedenen Ressourcen, z.B. Webseiten im Internet.

Hypertext Transfer Protocol

http ist die Basis für den Aufruf von Webseiten von einem Browser aus

Indirekte Güter    

Güter, die nicht direkt in das Kerngeschäft des Unternehmens eingehen, sondern zur Konsumption und Gebrauch im Unternehmen bei der Leistungserstellung zur Verfügung stehen. Beispiele sind Betriebsmittel, Maschinen oder auch Büromaterial.

Informations- und Kommunikationsdienstegesetz

IuKDG; seit 1997 auf Bundesebene bestehendes Gesetz, das rechtliche Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Nutzung von Informations- und Kommunikationstechniken festlegt. Zu dem IuKDG gehören das Teledienstegesetz, das Teledienstdatenschutzgesetz, das Gesetz zur digitalen Signatur sowie zusätzliche Bestimmungen zum Urheberrecht.

Informations- und Kommunikationstechnologien

Kurzform:IuK-Technologien; sämtliche Technologien, die Informations- und Kommunikationsprozesse unterstützen.

Informationsprodukt

Immaterielles Produkt, dessen Kern eine Information darstellt.

Interactive Selling System

ISS umfassen elektronische Produktkataloge, Produktkonfiguratoren sowie bestimmte Marketing-Informationen und geben somit dem Vertriebsmitarbeiter sämtliche Informationen zur Hand, die er zur Unterstützung seiner Argumentation benötigt.

Intermediär

Institution, die die Verbindung zwischen Angebot und Nachfrage herstellt.

Intermediation

Aufspaltung der Distributionskette vom Hersteller zum Abnehmer.

Internet

Netz der Netze, das verschiedene schon länger vorhandene Netze und Kommunikationswege verbindet und dadurch eine offene Infrastruktur für den Austausch von Daten und Informationen zur Verfügung stellt. Basis ist der Internet-Standard TCP/IP.

Internet-Ökonomie

Ausdruck für die sich auf dem Internet herausbildenden Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien; synonym mit New Economy.

Internet-Telefonie

Telefonieren im Internet.

Internet-Vertrieb

Vertrieb über das Internet.

Internet-Welt

Ausdruck für die sich in Folge des Internet ändernden Abläufe und Strukturen.

Interstitials

Browser-Fenster mit Werbung, das sofort wieder geschlossen werden kann; siehe auch Pop-Up.

Intranet   

Verwendung der Prinzipien und Technologien des Internet zur Unterstützung der elektronischen Kommunikation innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation.

Intrinsische Motivation

Mitarbeiter lassen sich eher durch immaterielle Anreize motivieren. Beispiele sind höhere Verantwortung, interessantere Aufgaben, Lob von den Führungskräften etc.

IP-Adresse

Adresse, die einem Computer im Internet zugeordnet ist. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass der Computer angesteuert werden kann. IP-Adressen werden als Folge von vier Zahlen (0 - 255) geschrieben (wie etwa 212.184.6.56) und zentral vergeben.

IP-Spoofing

Besondere Form des Spoofings, bei dem sich der Hacker unter einer anderen, berechtigten IP-Adresse in das System einwählt.

IuK

Information und Kommunikation

IuK-Technologien

Informations- und Kommunikationstechnologien; sämtliche Technologien, die Informations- und Kommunikationsprozesse unterstützen.

Junk_Mail

Unaufgefordert zugesandte E-Mail, syonym mit Bulk-Mail, siehe auch Spamming, ist illegal/verboten

Just-In-Time-Learning 

Lernen direkt am Arbeitsplatz

Just-in-Time-Lieferung

Produktionssynchrone Lieferung der Produkte quasi direkt zum Fließband des Abnehmers, wo sie sofort weiterverarbeitet werden können

Kampagnenmanagement 

Bestandteil des operativen eCRM, mit Hilfe dessen dem Kunden das passende Informations- und Leistungsangebot im geeigneten Kommunikationsstil über den präferierten Kommunikationskanal zum gewünschten bzw. geeigneten Zeitpunkt vermittelt wird.

Käufermarkt 

Käufer bzw. Kunden bestimmen die Bedingungen des Marktes. Gegenteil ist der Verkäufermarkt.

Kernkompetenz

Kernkompetenzen stellen die wesentlichen technischen, technologischen, vertrieblichen und organisatorischen Fähigkeiten eines Unternehmens dar.

Kick-Off 

Start des Projekts

Klick Rate

Anzahl der Zugriffe zu einem Inhalt auf der Webseite.

Kommunikationspolitik 

Befasst sich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten und Instrumenten der Kommunikation mit dem Kunden, um ihn von den Vorteilen und dem Nutzen eines Produktes bzw. einer Leistung zu überzeugen und ihn zum Kauf zu bewegen.

Komplementärkompetenzen

Komplementärkompetenzen sind für den strategischen Erfolg des Unternehmens nicht so entscheidend, für die Erstellung der Leistung jedoch als Ergänzung zu den Kernkompetenzen wesentlich.

Kritische Erfolgsfaktoren

Faktoren, deren Eintreten zu einer Verzögerung oder Gefährdung des Projektes führen könnte.

Kritische Masse 

Anzahl von Kunden, bei der das Unternehmen Standards setzen und die Bedingungen des Marktes bestimmen kann.

Kritischer Pfad

Vorgangsfolge im Netzplan ohne Puffer- und Reservezeiten. Treten hier Verzögerungen ein, ist die Fertigstellung des Projektes zum geplanten Termin in Frage gestellt.

Kritischer Vorgang

Vorgang, der auf dem kritischen Pfad liegt.

Kryptographie 

Verfahren und Systeme der Ver- und Entschlüsselung von Daten und Informationen.

Kundenbindung

Bindung der Kunden an das Unternehmen, so dass sie davon absehen, die gewünschten Produkte und Leistungen bei Konkurrenten zu erwerben.

Kundenloyalität

Emotionale Bindung des Kunden an das Unternehmen.

Kundenscoring 

Kundenbewertungsmodelle, die für jeden Kunden anhand ausgewählter Merkmale seinen Wert für das Unternehmen ermitteln.

Kundensegment  

Gruppe von Kunden mit ähnlichen Charakteristika und Bedürfnissen.

Kundenwertanalysen

Analysen zur Berechnung des Werts eines Kunden für das Unternehmen z.B. auf Kennzahlen wie Umsatz oder Deckungsbeitrag, aber auch auf der Basis anderer Kriterien wie z.B. Zufriedenheit, Beschwerdehäufigkeit etc.

Kundenzufriedenheit

Ergebnis eines subjektiven Vergleichs zwischen erwartetem und tatsächlich wahrgenommenem Nutzen des Kunden bei der Nutzung der angebotenen Produkte/Leistungen

Kundenzufriedenheitsanalysen 

Ziel ist die Analyse und Prüfung der Zufriedenheit der Kunden über bestimmte Produkte und Leistungen. Sie erfolgt beispielsweise auf der Basis einer systematischen Analyse von Kundenrückläufen, Beschwerden, gezielten Kundenbefragungen, Kommunikationskontakten der Kunden mit dem Unternehmen oder auch auf der Basis von Imageanalysen

Leistungsbündel 

Aus verschiedenen Produkten und Dienstleistungen zusammengestelltes Bündel verschiedener Leistungen in Abhängigkeit der Kundenwünsche.

Lock-In-Effekt

Anderer Ausdruck für starke Kundenbindung und –integration.

Lost Order Analyse

Untersuchung sämtlicher Angebote, die nicht zu einem Auftrag geführt haben. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum sie nicht zu einem Auftrag geführt haben, um daraus Erkenntnisse für eine Verbesserung der Auftragsgestaltung zu gewinnen.

Mailingliste

E-Mail-Dienst, über den automatisch E-Mails an alle Abonnenten des Dienstes versandt werden.

Makrovirus 

Virus, der integrierten Makros angehängt ist und diejenigen Dateien, in denen die Makros verwendet werden, infiziert.

Marke 

Kennzeichen für ein Unternehmen (z. B. Hersteller, Handel, Dienstleistungsunternehmen), ein Produkt bzw. eine Leistung oder eine Produktgattung in Form von Bild, Symbol, Wort oder Ton (z. B. Erkennungsmelodie), die es dem Konsumenten ermöglicht, das Unternehmen einzuordnen bzw. die Herkunft eines Produktes zu erkennen.

Market-Based View (MBV) 

Strategieansatz, der die Branchenstruktur als entscheidenden Faktor für die Erzielung von Unternehmensrenditen und Wettbewerbsvorteilen sieht.

Market Web

Business Web, das auf der Basis einer Marktveranstaltung (z. B. Versteigerung oder Auktion) entsteht.

Marketing-Mix

Marketing-Mix bedeutet den aufeinander abgestimmten Einsatz der marketingpolitischen Instrumente (Produkt- und Servicepolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik, Distributionspolitik).

Markteintrittsbarrieren

Eigenschaften eines Marktes, die dazu geeignet sind, potenzielle Konkurrenten von einem Markeintritt abzuhalten bzw. den Markteintritt mit deutlichen Hindernissen zu verbinden

Marktplatz 

Zusammenschluss von Anbietern und Nachfragern aus derselben Branche.

Masquerading 

Hacker gibt sich als jemand anderes aus und unternimmt unter dessen IP-Adresse den Angriff auf das interne Netz, identisch mit Spoofing.

Mass Customization  

Herstellung von Produkten und Services für den Massenmarkt, die den Bedürfnissen jedes einzelnen Konsumenten der Leistung entsprechen.

Medienbruchfrei

Austausch von Daten und Informationen ohne Wechsel des zugrundeliegenden Mediums.

Mehrwertdienst 

Dienstleister, der bestimmte Leistungen mit einem gewissen Mehrwert für die Kunden anbietet. Beispiele sind die Konvertierung von EDI-Daten oder die Übertragung von EDI-Daten.

Meilensteintechnik

Definierte Schlüsseltermine oder Schlüsselereignisse in einem Projekt, zu denen sich das Projektteam zu einer Besprechung über das Projekt und den weiteren Verlauf trifft (sog. Meilensteinsitzung).

Mitarbeiterbefragung

Methode, um Informationen über Probleme Präferenzen, Anregungen etc. der Mitarbeiter zu erhalten.

Mitwirkung

Methode der Umsetzung von Veränderungsprozessen unter Einbezug der Betroffenen.

Mobile Business

Abwicklung von Geschäftsprozessen und Transaktionen mit Hilfe mobiler Endgeräte auf der Basis von Mobilfunknetzen.

Mobile Commerce

Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen über mobile Endgeräte.

Mobile Telearbeit

Aufgabenbewältigung durch dieselbe Person an mehreren Standorten.

Modul / modulare Einheit

Organisatorische Einheit, der die eigenverantwortliche Durchführung eines (Teil-)Prozesses übertragen wird.

Modularisierung

Strukturierung der Unternehmensorganisation auf der Basis integrierter, kundenorientierter Prozesse in , abgeschlossene, überschaubare Einheiten. Diese Einheiten werden als Module bezeichnet.

Multi-Channel-Strategie

Ansprache des Kunden über mehrere Kanäle (z. B. persönlicher Besuch, Telefon, Telefax, E-Mail).

Multi-Lieferanten-Katalog

Zusammenfassung der elektronischen Kataloge mehrerer Lieferanten.

Multimedia-Kommunikation

Interaktion mit dem Kunden auf der Basis verschiedener Informations- und Kommunikationstechniken.

Nachbarschaftsbüro

Zusammenlegung ausgelagerter Arbeitsplätze mehrerer Unternehmen in gemeinsam gemieteten Büros. 

Netzwork Information Center (NIC)

Institution, die für die Vergabe von IP-Adressen und Domain-Namen im Internet zuständig ist (www.nic.de).

Netzeffekt

Netzeffekte entstehen dann, wenn durch einen zusätzlichen Teilnehmer bzw. Kunden positive Effekte für die bestehenden Teilnehmer bzw. Kunden entstehen. Produkte mit Netzeffekten werden als Netzprodukte bezeichnet.

Netzplan

Graphische Darstellung für die Ablauf- und Terminplanung von Projekten.

Netzprodukt

Produkt, bei dem Netzeffekte auftreten.

New Economy

Ausdruck für die sich auf dem Internet herausbildenden Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien. Wird häufig auch als Internet-Ökonomie bezeichnet.

Newsgroup

Diskussionsforum, das wie ein großes schwarzes Brett funktioniert. Nutzer können Nachrichten lesen und austauschen. Sie stehen entweder allgemein zur Verfügung oder sind bestimmten Themen zugeordnet. Der oder die Nutzer posten ihre Nachrichten in die Newsgroup. Andere Nutzer können diese Nachrichten lesen und ihre Antworten wiederum in die Newsgroup posten. Synonym mit Usenet News.

Newsletter

Regelmäßig verschickte E-Mails mit für den Empfänger interessanten Informationen.

Nicht-lineare Preisbildung

Kein proportionaler Zusammenhang zwischen Leistung und Preis.

Offline-Geschäft

Reales Geschäft, z.B. realer, klassischer Handel; die Abwicklung erfolgt ohne die Unterstützung des Internets

Offline-Werbung

Nutzung traditioneller Medien zur Unterstützung der Werbung

OLAP

OLAP steht für Online Analytical Processing. OLAP-Systeme stellen ein Instrument zur Auswertung vorhandener Daten dar, das die Auswertung mehrdimensionaler Fragestellungen zulässt. Die Auswertung erfolgt mit Hilfe eines sog. Datenwürfels. 

Old Economy

Unternehmen der Industriegesellschaft.

One-to-One-Marketing

Form der Kommunikation, die direkt zwischen einem Unternehmen und dem individuellen Kunden oder bestimmten Gruppen von Kunden mit ähnlichen Bedürfnissen stattfindet.

Online-Banking

Abwicklung der Bankgeschäfte über elektronische Medien wie v. a. das Internet.

Online-Geschäft

Sämtliche im Internet abgewickelte Geschäfte, z.B. Verkauf über das Internet.

Online-Marketing

Nutzung von Internet sowie Informations- und Kommunikationstechniken zur Unterstützung von Marketingmaßnahmen.

Online-Shop

Software-Lösung, die die Darstellung der Produkte auf einer Website und die Aufbereitung der für den Kunden relevanten Informationen ermöglicht sowie den Bestellprozess der Produkte standardisiert und automatisch abwickelt.

Online-Shop-Software

Software zur Unterstützung eines Online-Shops.

Online-Werbung

Nutzung des Internet sowie von Informations- und Kommunikationstechniken zur Unterstützung von Werbung

Opportunity Management

Umfassung und Analyse der Erfassung, Pflege und Qualifizierung jedes Kundenkontakts – von der noch anonymen Adresse bis zum letztendlichen Vertragsabschluss. Ziel ist, jederzeit den Status eines Kontaktes abzufragen und rechzeitig sich ergebende Verkaufschancen aktiv zu nutzen.

Organisationsstruktur

Gesamtheit der organisatorischen Regeln (z.B. Anweisungen, Informationsweg, Entscheidungswege) in und zwischen Unternehmen.

Outsourcing

Auslagerung bestimmter Aktivitäten wie z. B. Produktion, Transport, Rechenzentren, Kantine etc. auf Partner wie z. B. Lieferanten

Page Impressions

Anzahl der abgerufenen Internetseiten

Paketfilter

Software, die an Hand sogenannter Filterregeln überprüft, welche Datenpakete den Computer an der Schnittstelle zwischen unternehmensinternem Netz und Internet in welche Richtung passieren dürfen.

Paketvermittlung

Die zu übertragenden Daten wie z.B. eine Mail werden in mehrere Pakete geteilt und dann über möglicherweise unterschiedliche Wege zum Client des Empfängers geschickt, wo sie dann wieder zusammengefügt werden.

Partizipation

Methode der Umsetzung von Veränderungsprozessen unter Einbezug der Betroffenen.

Pay-per-Advertising

Schaltung von Werbeseiten in einem vorab festgelegten Intervall gegen Belohnung; synonym zu Add-Breaks.

Peer-to-Peer-Computing

Dezentrale Form des Datenverkehrs, bei der über ein Netzwerk verbundene Computer untereinander Daten austauschen können.

Peer-to-Peer-Netze

Erlauben den Austausch und den Vertrieb von Daten und Informationen zwischen angeschlossenen Rechnern und Teilnehmern.

Penetrationsstrategie

Preisstrategie, deren Ziel die Einführung eines Produktes zu möglichst günstigen Preisen ist, um das Produkt möglichst schnell bekannt zu machen.

Peripheriekompetenzen

Peripheriekompetenzen ergänzen die Kern- und Komplementärkompetenzen, sind für die Wettbewerbsposition jedoch von nachrangiger Bedeutung.

Personalisierung

Lieferung von persönlich gestaltetem Inhalt für individuelle Personen oder Personenkreise über die Gestaltung der Website, E-Mails oder die Push-Technologie.

Personenbezogene Daten

Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person, wie z.B. Name, Anschrift, Geburtsdatum oder E-Mail-Adresse.

Pflichtenheft

Zusammenfassung der wesentlichen Funktionalitäten, die ein bestimmtes informations- und kommunikationstechnisches System erfüllen soll.
Zusammenstellung der wichtigsten Anforderungen an eine Software oder ein integriertes Informations- und Kommunikationssystem.

PGP-(Pretty-Good-Privacy-)Verfahren

Verschlüsselungssoftware, die auf dem asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren basiert und sich gegenwärtig zur Verschlüsselung von E-Mails und anderen Dateien durchsetzt.

Pop-Up

Aufbau eines kleinen Browser-Fensters mit Werbung, das sofort wieder geschlossen werden kann; siehe auch Interstitials.

Portal

Typische Einstiegsseite in das Internet, die auf den Kunden bzw. Nutzer zugeschnittene Informationen zur Verfügung stellt wie z.B. Yahoo.

Posting

Senden einer Nachricht an eine Newsgroup.

Preisdifferenzierung

Verkauf gleicher oder ähnlicher Produkte an unterschiedliche Gruppen von Abnehmern zu unterschiedlichen Preisen.

Preismanagement

Festsetzung und Durchsetzung von Preisen, synonym zu Preispolitik.

Preispolitik

Festsetzung und Durchsetzung von Preisen, synonym zu Preismanagement.

Produkt- und Leistungsprogramm

Gesamtheit der auf dem Markt angebotenen Produkt und Leistungen

Produkt- und Servicepolitik

Teilbereich des Marketing-Mix, im Rahmen dessen festgelegt wird, welche Produkte und Leistungen auf dem Markt angeboten werden. Die Gesamtheit der angebotenen Produkte und Leistungen wird auch als Produkt- und Leistungsprogramm bezeichnet.

Produktdifferenzierung

Variation und Differenzierung vorhandener Produkte und Dienstleistungen

Produktelimination

Herausnahme bestehender Produkte.

Produktinnovation

Neu- und Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen.

Produktlebenszyklus

Zeigt den typischen Verlauf eines Produktes im Markt von der Einführung des Produktes über die Wachstums- und Reifephase bis hin zur Degenerationsphase.

Produktvariation

Variation vorhandener Produkte und Dienstleistungen.

Projekt

Einmalige Tätigkeiten oder Aufgaben, die unter bestimmten zeitlichen, finanziellen und personellen Restriktionen ein bestimmtes Ziel erreichen sollen. 

Projektmanagement

Management von Projekten. Projektmanagement bezieht sich entweder auf diejenigen Personen, die das Projekt steuern (institutionelle Sicht) oder auf Methoden und Instrumente, die zur Planung und Steuerung von Projekten zur Verfügung stehen (funktionale Sicht).

Projektmanager

Diejenige Person, die die Verantwortung für die Realisierung eines Projektes hat.

Projektstrukturplan

Aufgliederung eines Projektes in mehrere Teilaufgaben. Der Projektstrukturplan zeigt die Projektstruktur.

Projektteam

Personen, die das Projekt abwickeln.

Proxy-Server

Server zwischen Internet und internem Netz, der zwei Funktionen erfüllt. Zum einen überprüft er wie Paketfilter, welche Datenpakete in welche Richtung den Datenserver passieren dürfen. Zum anderen – und hierin liegt der Unterschied zu Paketfiltern – trennt er die Verbindung zwischen Internet und unternehmensinternem Netz und verhindert dadurch, dass direkte Zugriffe erfolgen.

Prozess

Kette zusammenhängender Tätigkeiten zur Erstellung eines Produkts oder einer Dienstleistung, durch die die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden befriedigt werden können. 

Prozessorganisation

Ausrichtung der Organisationsstruktur nach den zugrundeliegenden Prozessen.

Prozessorientierung

Möglichkeit der Organisationsgestaltung, bei der die Orientierung nach den zugrunde liegenden Prozessen erfolgt.

Pufferzeiten

Reservezeiten bei der Projektplanung.

Public-Key-Verfahren

Andere Bezeichnung für asymmetrische Verschlüsselung.

Punkt-zu-Punkt-Verbindungen

Direkte Verbindungen zwischen Unternehmen, meist in Form von Standleitungen.

Push-Technologien

Versand von Informationen und Werbung zu einem Kunden, ohne dass der Kunde die Website des Unternehmens besuchen muss.

Remote Login

Internet-Dienst, der den Zugriff auf anderen, standortverteilte Rechner erlaubt. Andere Bezeichnung ist Telnet.

Reorganisation

Veränderung der existierenden Organisationsstruktur eines Unternehmens. Beispiel: Umwandlung der hierarchischen Organisation in eine Prozessorganisation.

Resource-Based View (RBV)

Strategieansatz, der die internen Vermögenswerten bzw. eigenen Ressourcen des Unternehmens als entscheidenden Faktor für die Erzielung von Unternehmensrenditen und Wettbewerbsvorteilen sieht.

Root-Kennwort

Passwort, das spezielle Administratorrechte besitzt und z.B. zur Installation eines neuen Programms berechtigt. Synonym zu Administrator-Passwort

RSA-Verfahren

Asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren, das nach seinen Entwicklern Ron Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman bezeichnet wurde.

Sales Cycle Analyse

Dient der Ermittlung und Speicherung von Wiederbeschaffungszeitpunkten z.B. für Mobiltelefone, aber auch für Kraftfahrzeuge. Ziel ist die rechtzeitige Ansprache des potenziellen Kunden, bevor dieser sich selbst auf die Suche nach geeigneten Anbietern macht und dabei möglicherweise zur Konkurrenz abwandert.

SAP-System

Standard-Anwendungs-Programm zur Unterstützung der wichtigsten Planungs-, Steuerungs-, Verwaltungs- und Führungsfunktionen im Unternehmen.

Satellitenbüro

Auslagerung der Arbeitsplätze eines Unternehmens in andere Regionen

Scheinselbstständige

Beschäftigte, die vertraglich wie Selbstständige behandelt werden, jedoch wie abhängig Beschäftigte arbeiten.

Sell-Side-Commerce 

Electronic Business an der Schnittstelle zum Kunden; anderer Begriff für Electronic Commerce.

Server

Zentraler Rechner, an den mehrere Clients angeschlossen sind.

Session Key

Symmetrischer Sitzungsschlüssel, der für die Dauer einer Kommunikationsbeziehung erzeugt wird. Findet im Rahmen des hybriden Verschlüsselungsverfahrens Anwendung.

SET-Standard

Sicherheitssystem für elektronische Zahlungssysteme auf der Grundlage asymmetrischer Verschlüsselungsverfahren sowie darauf basierender digitaler Zertifikate.

Shaper

Unternehmen eines Business Webs, die die zugrundeliegenden Standards und Regeln definieren.

Shopping Mall

Zusammenschluss mehrerer Online-Shops zu einer Art elektronischem Kaufhaus

Smart Card

Scheckkarten, die an Stelle eines Magnetstreifens über einen integrierten Chip verfügen. Der Chip enthält prinzipiell die gleichen Informationen wie der Magnetstreifen.

Social Engineering

Methode, über soziale Kontakte an wichtige Informationen über das interne Informations- und Kommunikationssystem zu gelangen.

Spamming

In Deutschland verbotener Versand von Massenmails

Spoofing

Hacker gibt sich als jemand anderes aus und unternimmt unter dessen IP-Adresse den Angriff auf das interne Netz, identisch mit Masquerading

Stand-alone-Service

Zusätzliche Dienstleistungen, die unabhängig von bestimmten Kernleistungen angeboten werden.

Standards

Produkte, Prozesse oder Regelungen, die in dem jeweiligen Bereich als gültige Richtlinien angesehen werden.

Steganographie

Verschlüsselung der Daten in den typischen Störungen angehängter Bild- oder Sounddateien.

Strategischer Bombenwurf

Methode der Veränderung von Organisationen, bei der die neue Organisationsstruktur ohne Mitwirkung der Betroffenen im Unternehmen eingeführt wird.

Subset

hier: Abgespeckte Form des EDIFACT-Standards, der nur bestimmte branchenspezifische Nachrichtentypen abdeckt, damit aber auch nur innerhalb der Branche einsetzbar ist.

Supply Chain Management (SCM)

Unternehmensübergreifende Steuerung und Optimierung der gesamten Lieferkette.

Supply Chain

Kette derjenigen Aktivitäten, die für die Erstellung eines Produktes oder einer Leistung erforderlich sind.

Symmetrische Verschlüsselung

Sender und Empfänger vereinbaren gemeinsam einen geheimen Schlüssel, der bei der Verschlüsselung und Entschlüsselung zum Einsatz kommt.

TCP/IP

Transmission Control Protocol/Internet Protocol ist das dem Internet zugrunde liegende Kommunikationsprotokoll. TCP/IP basiert auf der sog. Paketvermittlung.

Technology Web

Business Web auf der Basis eines Technologiestandards.

Telearbeit

Jede Form der informations- und kommunikationstechnisch unterstützten, standortverteilten/-unabhängigen Aufgabenbewältigung in Unternehmen.

Telearbeiter

Personen, die ihre Aufgaben in Form von Telearbeit bewältigen.

Telearbeitszentren

Aufgabenbewältigung erfolgt in einem Büro in häuslicher Nähe.

Teledienstdatenschutzgesetz

Bestandteil des IuKDG, das den Umgang mit personenbezogenen Daten regelt.

Teledienstegesetz

Bestandteil des IuKDG, das sich auf Entwicklungen, die für die wirtschaftliche Entwicklung und Ausbreitung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien wichtig sind, bezieht. Konkrete Beispiele sind das Angebot von E-Services oder Teleleistungen, das Angebot von Informations- und Kommunikationsleistungen sowie das Angebot von Waren und Dienstleistungen.

Teleheimarbeit

Aufgabenbewältigung erfolgt am heimischen Arbeitsplatz.

Tele-Learning

Jede Form des Lernens auf der Basis von Telekommunikationsmedien, wird häufig mit Electronic Learning gleich gesetzt.

Teleleistung

Dienstleistung, die über Informations- und Kommunikationstechniken oder über das Internet zur Verfügung gestellt werden. Synomym zu E-Service und Teleservice.

Teleservice

Dienstleistung, die über Informations- und Kommunikationstechniken oder über das Internet zur Verfügung gestellt werden. Synomym zu E-Service und Teleleistung.

Tele-Spiele

Angebot von Spielen über das Internet.

Telewartung

Wartung oder Reparatur von Maschinen und Geräten, die an anderen Standorten stehen.

Telezentrum

Kleineres oder mittelständisches Unternehmen, das Aufträge von regionalen oder überregionalen Auftraggebern bearbeiten. (vgl. http://www.top-elf.de/telezentren/)

Telnet

Internet-Dienst, der den Zugriff auf andere, standortverteilte Rechner erlaubt. Andere Bezeichnung ist Remote Login.

Top Level Domain

Die Top Level Domain (TLD) bezeichnet die höchste Ebene eines Domain-Namens und ist die jeweils am weitesten rechts geschriebene Komponente, z.B. ".de", ".com" und ".org". Die Anzahl der Top Level Domains ist begrenzt, die vergebenen Namen werden von der 'Internet Corporation for Assigned Names and Numbers' (ICANN) verwaltet.

Transition

Systematische Vorbereitung der Unternehmensstrukturen auf die immer dynamischere Unternehmensumwelt sowie die umfassende Bereitschaft zum organisatorischen und strategischen Wandel zur Beibehaltung und Erhöhung der Unternehmensflexibilität.

UMTS

UMTS steht für Universal Mobile Telephone System und ist ein Standard für die mobile Kommunikation.

Update

Aktuellere oder neuere Software-Version

Usenet News

Diskussionsforen, die wie ein großes schwarzes Brett funktionieren. Nutzer können Nachrichten lesen und austauschen. Sie stehen entweder allgemein zur Verfügung oder sind bestimmten Themen zugeordnet. Der oder die Nutzer posten ihre Nachrichten in die Newsgroup. Andere Nutzer können diese Nachrichten lesen und ihre Antworten wiederum in die Newsgroup posten. Synonym mit Newsgroups.

US-GAAP

Bilanzierungsrichtlinien der USA

Value-Added-Services

Zusätzliche Dienstleistungen, die ergänzend zu den existierenden Produkten angeboten werden

VDA-Standard

EDI-Standard für die Automobilindustrie (VDA steht für Verband der Automobilindustrie)

Verringerung der Leistungstiefe

Der Begriff der Leistungstiefe bezieht sich auf diejenigen Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette, die das Unternehmen selbst abwickelt. Von Verringerung wird gesprochen, wenn das Unternehmen Teile dieser Aktivitäten auf andere Unternehmen auslagert. Die Verringerung der Leistungstiefe ist eine Folge des Outsourcings.

Verschlüsselung

Sicherheitstechnisches Konzept, das die sichere Übertragung von Daten über das Internet erlaubt. Prinzipiell werden symmetrische und asymmetrische Verfahren unterschieden.

Versioning

Beim Versioning werden unterschiedliche Varianten desselben Produktes an unterschiedliche Zielgruppen bzw. zu unterschiedlichen Preisen angeboten.

Vertikaler elektronischer Marktplatz

Zusammenschluss von Anbietern und Nachfragern aus derselben Branche.

Vertrieb

Verkauf und die Verteilung von Gütern und Dienstleistungen eines Herstellers an Geschäftskunden, den Handel bzw. an die Endkunden.

Vertriebskanal

Weg, über den der Vertrieb erfolgt. Beispiel Online-Shop oder Shopping Mall.

Viren

Computerprogramme, die Computersysteme und Netzwerke angreifen, sich über bestimmte Anwendungsprogramme sehr schnell weiter verbreiten und zum Teil schwerwiegende Folgen.

Virtuelle Communities

Gemeinschaft mehrerer Personen, die ähnliche Interessen verfolgen und sich über das Internet oder eine Internet-gestützte Plattform verstärkt austauschen.

Virtuelle Unternehmen

Virtuelle Unternehmen entstehen, wenn sich rechtlich selbstständige Unternehmen zur Abwicklung einer bestimmten Aufgabe bzw. eines speziellen Kundenauftrags zusammenschließen, diese Aufgabe bzw. diesen Kundenauftrag auf der Basis von Informations- und Kommunikationstechniken gemeinsam abwickeln und die Zusammenarbeit anschließend beenden.

Vorgangsliste

Übersicht über sämtliche erforderlichen Vorgänge eines Projektes

VRML

Virtual Realitäty Modelling Language ist ein Dienst, der die Gestaltung von Webseiten als dreidimensionale Räume erlaubt, in denen der Nutzer realitätsnahe Aktionen durchführen kann.

WAP

WAP steht für Wireless Application Protocoll und ist das erste Übertragungsprotokoll für mobile Datenanwendungen.

Warenwirtschaftssystem

Integriertes informations- und kommunikationstechnisches System, das die Beschaffung, Lagerwirtschaft, Auftragsabwicklung, Produktionswirtschaft, Logistik unterstützt.

Web-based-Training (WBT)

Form des Electronic Learnings, bei der die Vermittlung der Lerninhalte über das Web erfolgt.

Web-EDI

Form von EDI auf der Basis des Web, bei der die vom Kunden in das Web eingegebenen Daten automatisch in EDIFACT oder XML transferiert werden und an das empfangende Unternehmen gesandt werden.

Webseiten/Websites

Webseiten sind HTML-Dokumente. Mehrere zusammengehörige Webseiten bilden eine Website.

Web-Services

Softwarebausteine, die eine offene Kommunikationsschnittstelle zur Verfügung stellen, über die bestimmte Informationen oder Dienste plattform-, programm- und standortunabhängig abgerufen und genutzt werden können

Web-Sponsoring

Präsentation der Marke des Sponsors unter Zuhilfenahme des Content der gesponserten Seite

Wechselbarriere

Vom Unternehmen erzeugten bzw. durch systembedingte Eigenschaften von Märkten bzw. Branchen hervorgerufenen Faktoren, die einen Kunden an einen bestimmten Anbieter binden bzw. das problemlose Wechseln zu einem anderen Anbieter verhindern.

Werbung

Gezielte Meinungsbeeinflussung durch besondere Kommunikationsmittel

Wertkette

Instrumentarium zur Differenzierung der unternehmerischen Gesamtleistung in einzelne Wertschöpfungsaktivitäten.

Willenserklärung

Schriftlich oder mündlich abgegebene Erklärung über die Abgabe bzw. Annahme eines Kaufangebotes

Workflow-System

Elektronisches System, das bestimmte standardisierbare Vorgänge automatisch im Unternehmen durchführt.

WWW

World Wide Web, Dienst im Internet, der die benutzerfreundliche, graphische und multimediale Gestaltung von Informationen und die Navigation per Hyperlink erlaubt.

XML

Extensible Markup Language ist ein neuer Standard für das Internet, der den Austausch von kaufmännischen und technischen Daten zwischen Unternehmen weitaus einfacher ermöglicht als z.B. auf der Basis von EDIFACT.

Zertifizierungsdiensteanbieter

Institution, die qualifizierte Zertifikate ausstellt wie z.B. Notare oder Trust-Center.

Zulieferhierarchien

Zulieferhierarchien beschreiben die sehr enge Zusammenarbeit zwischen rechtlich selbstständigen, wirtschaftlich jedoch abhängigen Unternehmen innerhalb einer Zulieferpyramide.

Zulieferkette

Kette derjenigen Aktivitäten, die für die Erstellung eines Produktes oder einer Leistung erforderlich sind. Wird oft auch als Lieferkette bezeichnet.

Zweiteiliger Tarif

Preis, der sich aus einer Grundgebühr und einer Nutzungsgebühr zusammensetzt.