Konzepte Content-Repräsentation & Markup-Sprachen

2.3 Farbmodelle

Farbe spielt bei multimedialen Informationen eine wichtige Rolle. Damit ergibt sich die Notwendigkeit, einem potentiellen Empfänger möglichst exakt mitteilen zu können, welche Farbe man im Sinn hat. Die Angabe eines beschreibenden Namens (z.B. “zinnoberrot”) ist dabei bei weitem nicht ausreichend.

Farbe ist aber kein physikalisches Phänomen wie die ihr zugrundeliegende Frequenz/Wellenlänge, sondern entsteht erst in Auge und Gehirn des menschlichen Betrachters. Wie bei einem physiologischen Vorgang zu erwarten, nehmen verschiedene Menschen Farbe subjektiv geringfügig unterschiedlich wahr, so daß ausführliche Versuche mit vielen Beobachtern erforderlich waren, um zu einer objektivierbaren Darstellung von Farbe zu kommen.

Ein weiteres Problem bei der Entwicklung einer Farbdarstellung ist, daß sich verschiedene Ansätze zur numerischen Beschreibung der Ergebnisse unterschiedlich gut für verschiedene Anwendungen eignen. Wir sprechen von Farbmodellen.

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