Konzepte Content-Repräsentation & Markup-Sprachen

 Verständnistest zu LE 4

Bitte beachten Sie:
  • Wählen Sie zu jeder Frage alle richtigen Antwortmöglichkeiten aus.
  • Zu jeder Frage ist die Anzahl der richtigen Antwortmöglichkeiten angegeben.

Was ist ein Stack?

  1. Eine Datenstruktur für die Parameterübergabe an Funktionen
  2. Eine grafische Operation in PostScript
  3. Eine Liste, bei der Werte an einem Ende angefügt und am anderen Ende entfernt werden.
Richtig: 1

Welche der genannten Eigenschaften treffen auf die Klartextkodierung von CGM-Grafiken zu?

  1. Jede Primitive wird durch ein einzelnes Zeichen der aktiven Codetabelle aufgefaßt.
  2. Die Notation ist menschenlesbar, so daß Änderungen in einem einfachen Texteditor durchgeführt werden können.
  3. Die Kodierung ist nicht besonders effizient, da sie viele redundante Informationen enthält.
  4. Alle Grafikprimitiven werden über Schlüsselwörter mit einer festen Länge identifiziert, um eine effiziente Verarbeitung zu gewährleisten.
Richtig: 2

Welche der genannten Funktionen sind typischerweise in Vektorgrafiksystemen zu finden?

  1. Lösen von Differentialgleichungen.
  2. Koordinatentransformation.
  3. Automatische Silbentrennung.
  4. Beschreibung einfacher geometrischer Objekte.
Richtig: 2

Was ist WebCGM?

  1. Eine CGM-Grafikprimitive zur Einbettung von HTML-Dokumenten in Vektorgrafiken.
  2. Ein CGM-Anwendungsprofil für die Verwendung von CGM-Grafiken im World Wide Web.
  3. Ein CGM-basierter Vorläufer des World Wide Web.
  4. Ein Vokabular zur Web-basierten Annotation von CGM-Grafiken.
Richtig: 1

Was ist eine Vektorgrafik?

  1. Eine Grafikbeschreibung, die auf der Zerlegung des Bildes in geometrische Objekte beruht.
  2. Die bildliche Darstellung gerichteter Graphen.
  3. Ein verlustfreies Kompressionsverfahren für Rasterbilder.
  4. Ein Berechnungsverfahren zur Ermittlung sichtbarer Bestandteile in 3D-Bildern.
Richtig: 1

Nennen Sie typische Eigenschaften von Vektorgrafiken.

  1. Objekte lassen sich ohne Qualitätsminderung skalieren.
  2. Kanten von Objekten werden leicht unscharf dargestellt.
  3. Vektorgrafiken erlauben eine kompakte Kodierung von Bildern, die allerdings mit einem Informationsverlust verbunden ist.
  4. Zur Darstellung auf einem Ausgabemedium müssen die geometrischen Objektbeschreibungen in gerätespezifische Koordinaten umgerechnet werden.
Richtig: 2

Was ist eine Grafikprimitive?

  1. Ein Kodierungsverfahren zur Repräsentation von Vektorgrafiken als binärer Datenstrom.
  2. Die kleinste Maßeinheit in einem benutzerdefinierten Koordinatensystem.
  3. Die Bezeichnung für einen einzelnen Bildpunkt in einem Rasterbild.
  4. Ein Sprachmittel zur Beschreibung eines geometrischen Objekts in einer Vektorgrafik.
Richtig: 1

Was ist ein Viewport?

  1. Ein bestimmter Ausschnitt eines Koordinatensystems.
  2. Eine Grafikprimitive in CGM.
  3. Die Abbildungsvorschrift zwischen benutzerdefinierten Koordinaten und realen Bildschirmkoordinaten.
  4. Eine Anwendungsstruktur in WebCGM.
Richtig: 1

Was ist Turtle-Grafik?

  1. Eine Klasse einfacher pfadorientierter Grafikbeschreibungssprachen.
  2. Ein Verfahren zur Kompression von Rasterbildern.
  3. Ein standardisiertes Datenaustauschformat für CAD-Systeme.
  4. Eine Kodierung für CGM-Grafiken.
Richtig: 1

Was ist das Computer Graphics Metafile (CGM)?

  1. Eine standardisierte Sprache zur Beschreibung von Vektorgrafiken.
  2. Ein Verfahren zu Kompression von Vektorgrafiken.
  3. Eine standardisierte Sprache zur Beschreibung von Rasterbildern.
  4. Eine standardisierte Seitenbeschreibungssprache zum Einsatz in der Druckindustrie.
Richtig: 1

Welche der folgenden Schlüsselwörter bezeichnen Grafikprimitiven in CGM?

  1. POLYGON
  2. CIRCLE
  3. POINT
  4. HEPTAGON
  5. POLYMARKER
Richtig: 3

Wozu dienen Anwendungsstrukturen (Application Structures) in CGM?

  1. Zur Definition anwendungsspezifischer Unterstrukturen innerhalb einer Bildbeschreibung.
  2. Zur Definition neuer Grafikprimitiven.
  3. Zur Beschreibung des Verarbeitungsprozesses für eine CGM-Datei.
  4. Zur Angabe anwendungsspezifischer Parameter für eine Objektgruppe.
Richtig: 2

Was ist ein APS Attribute in CGM?

  1. Eine registrierte Kennummer zur Unterscheidung von Anwendungsstrukturen (Application structures).
  2. Eine Darstellungseigenschaft für erweiterte Kurvenfunktionen (Advanced Polynomial Splines).
  3. Ein Mechanismus zur anwendungsspezifischen Erweiterung der CGM-Sprachmittel.
  4. Ein Mechanismus zur Festlegung der Eigenschaften eines nicht-linearen Koordinatensystems.
Richtig: 1

Welche der folgenden Begriffe bezeichnen anwendungsbezogene Strukturebenen (Application structures) in WebCGM?

  1. head
  2. grobject
  3. para
  4. layer
  5. objstyle
  6. desc
Richtig: 3

Welche Aufgabe hat die Binärkodierung für CGM-Dateien?

  1. Sie enthält ausführbaren Programmcode zur Anzeige von CGM-Grafiken auf Systemen ohne CGM-fähiges Grafikprogramm.
  2. Sie ermöglicht die Verschlüsselung von CGM-Grafiken, um (vorwiegend) Konstruktionszeichnungen vor dem Ausspähen zu schützen.
  3. Sie ermöglicht eine kompaktere Darstellung und effizientere Verarbeitung von Grafiken in CGM-Systemen.
  4. Sie gewährleistet die Interoperabilität zwischen Rechner-Plattformen mit unterschiedlichen Zeichenkodierungen.
Richtig: 1

Welche der folgenden Aussagen trifft zu?

  1. CGM erlaubt unterschiedliche Kodierungen für den Austausch von Grafikdateien, um in Abhängigkeit des jeweiligen Anwendungsgebiets die beste auswählen zu können.
  2. WebCGM-Grafiken müssen immer in Klartextkodierung abgelegt werden, damit sie von gewöhnlichen Web-Browsern interpretiert werden können.
  3. Bei der Zeichenkodierung (Character Encoding) gemäß ISO 8632-2 handelt es sich um ein binäres Ablageformat, das nicht menschenlesbar ist.
  4. In der Klartextkodierung können beliebig viele Leerzeichen, Tabulatoren und Zeilenvorschübe in die Grafikbeschreibung eingefügt werden, um deren Lesbarkeit zu erhöhen.
  5. Die Meta-Informationen einer CGM-Datei werden immer separat in Binärkodierung gemäß ISO 8632-3 übertragen.
Richtig: 3

Was ist eine Seitenbeschreibungssprache?

  1. Ein CGM-Anwendungsprofil für professionelle Textsatzsysteme.
  2. Ein Strukturierungsmechanismus, der die Aufteilung einer CGM-Grafik auf mehrere unabhängige Seiten ermöglicht.
  3. Eine Vektorgrafiksprache zur Beschreibung des Layouts formatierter Dokumente.
  4. Eine Menge von Grafikprimitiven zur Beschreibung dreidimensionaler Körper in CGM.
Richtig: 1

Welche Aussagen treffen zu?

  1. PostScript ist eine Seitenbeschreibungssprache.
  2. PostScript ist eine Programmiersprache.
  3. In PostScript werden Dokumente als Rastermatrix beschrieben.
Richtig: 2

Wodurch unterscheidet sich PostScript von HP-GL?

  1. PostScript ist um benutzerdefinierte Abstraktionen erweiterbar, HP-GL nicht.
  2. PostScript ist eine Programmiersprache, HP-GL nicht.
  3. PostScript unterstützt Vektorgrafiken, HP-GL nicht.
Richtig: 2

Wodurch eignet sich PostScript als Austauschformat für Druckdokumente?

  1. PostScript ist geräteunabhängig.
  2. PostScript unterstützt Vektorgrafik, Rasterbilder und Textinformationen.
  3. In PostScript werden Dokumente Pixel-genau beschrieben.
Richtig: 2

Wie wird die von der PostScript-Syntax verwendete Notation genannt?

  1. Postfix-Notation
  2. UPN
  3. Präfix-Notation
  4. Infix-Notation
Richtig: 2

Worin bestehen die Vorteile der Postfix-Notation?

  1. Vereinfacht die Syntax, leicht zu parsieren
  2. Notation komplexer arithmetischer Ausdrücke ohne Klammerung möglich
  3. Operatoren stehen zwischen den Operanden, dadurch intuitiv verständliche Ausdrücke formulierbar
Richtig: 2

Wozu wird in PostScript die Prozedur def verwendet?

  1. Um eine Prozedur oder eine Variable zu definieren.
  2. Um den Zustand des Interpreters auf den default-Zustand zurückzusetzen.
  3. Um einen Pfad für den aktuellen Grafikzustand zu definieren.
Richtig: 1

Was bewirkt das PostScript-Kommando showpage?

  1. Darstellen der aktuellen Seite.
  2. Beginn einer neuen Seite.
  3. Darstellen aller Seiten eines Dokuments.
Richtig: 2

Welche Informationen kann der Grafik-Stack in PostScript aufnehmen?

  1. Den Grafikzustand des PostScript-Interpreters;
  2. Grafikobjekte, die später dargestellt werden sollen.
  3. Textinformationen, die später dargestellt werden sollen.
Richtig: 1

Wozu wird das PostScript-Kommando gsave verwendet?

  1. Um den aktuellen Grafikzustand auf dem Grafikstack abzulegen.
  2. Um den aktuellen Grafikzustand vom Grafikstack zu holen.
  3. Um die aktuelle Seite auf dem Grafikstack abzulegen.
Richtig: 1

In welchen Koordinaten werden in PostScript die Positionen und Größen von Grafikobjekten definiert?

  1. In Koordinaten des Benutzerkoordinatensystems.
  2. In geräteunabhängigen Koordinaten.
  3. In Gerätekoordinaten des jeweils verwendeten Druckers.
Richtig: 2

Wofür steht die Abkürzung EPS?

  1. Encapsulated PostScript
  2. Enhanced PostScript
  3. Enhanced Printing System
Richtig: 1

Wofür wird die Angabe der Bounding-Box in einem EPS-Dokument benötigt?

  1. Damit der Platzbedarf (Seitengröße) eines EPS-Dokuments bekannt ist.
  2. Damit bekannt ist, in welchem Namensraum die Definition des Dokument definiert sind.
  3. Damit bekannt ist, wie groß ein Schriftzeichen der verwendeten Schriftart skaliert werden kann.
Richtig: 1

Wodurch unterscheidet sich PDF von PostScript?

  1. PDF ist keine universelle Programmiersprache.
  2. Das PDF-Dokumentformat sieht Kompression vor.
  3. PDF unterstützt keine Rastergrafik.
Richtig: 2

Warum ist es einfacher, in einem PDF-Dokument als in einem PostScript-Dokument zu navigieren?

  1. Ein PDF-Dokument kann Stukturinformationen enthalten.
  2. Ein PDF-Dokument enthält DSC-Kommentare.
  3. In einem PDF-Dokument wird jede Seite durch ein showpage-Kommando abgeschlossen.
Richtig: 1

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