Konzepte Content-Repräsentation & Markup-Sprachen

 Verständnistest zu LE 5

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B-Frames sind

  1. Bilder, die als Inter-Kodierung vorliegen.
  2. Bilder, die als Intra-Kodierung vorliegen.
  3. unter Umständen relativ zum nachfolgenden Bild kodiert.
  4. unter Umständen relativ zum vorangehenden Bild kodiert.
Richtig: 3

Für die Fernsehübertragung werden die RGB-Werte des Originalbildes

  1. in einen anderen Farbraum umgerechnet.
  2. jeweils auf ein eigenes Frequenzband abgebildet.
  3. in eine Luma- und zwei Chroma-Komponenten zerlegt.
Richtig: 2

I-Frames sind

  1. Bilder, die als Inter-Kodierung vorliegen.
  2. Bilder, die als Intra-Kodierung vorliegen.
  3. vom nachfolgenden Bild abhängig.
  4. relativ zum vorangehenden Bild kodiert.
Richtig: 1

Was versteht man unter Decimation?

  1. Die Halbierung der räumlichen oder zeitlichen Auflösung.
  2. Die Verringerung der zeitlichen Auflösung durch Auslassen von Einzelbildern.
  3. Die Verringerung der zeitlichen Auflösung durch Interpolation.
  4. Die Verringerung der räumlichen Auflösung um einen beliebigen Faktor.
Richtig: 1

Wie wird eine Verdopplung der Auflösung eines Bildes geeignet vorgenommen?

  1. Die einzelnen Pixel werden verdoppelt.
  2. Die neuen Pixel werden an Hand der umliegenden Pixel interpoliert.
  3. Die vorhandenen Pixel werden horizontal und vertikal durch Linien verbunden.
Richtig: 1

Zur Klasse der Animationen zählen

  1. eine vom Rechner generierte Bildfolge.
  2. ein mit einer Kamera aufgenommener natürlicher Bewegungsablauf.
  3. ein vom Rechner simulierter Bewegungsablauf.
  4. ein im Rechner generierter Zeichentrickfilm.
Richtig: 3

Unter der kritischen Frequenz versteht man:

  1. die Hörschwelle beim Menschen.
  2. die niedrigsten vom menschlichen Auge wahrnehmbare Wellenlänge.
  3. die Bildwiederholrate, ab der Einzelbilder für das menschliche Auge zu einer kontinuierlichen Bewegung verschmelzen.
  4. die Bildwiederholrate, ab der das menschliche Auge kein Flimmern mehr wahrnimmt.
Richtig: 1

Ein Schmalfilm (aufgenommen mit 16 Bildern pro Sekunde) wird im Kino abgespielt, wobei jedes Bild zweimal projiziert wird. Das bedeutet,

  1. daß der menschliche Betrachter ein Flimmern wahrnimmt.
  2. daß der menschliche Betrachter ein flimmerfreies Bild wahrnimmt.
  3. daß der menschliche Betrachter nur Einzelbilder sieht.
  4. daß der menschliche Betrachter eine kontinuierliche Bewegung wahrnimmt.
Richtig: 2

Das Shannon-Theorem besagt, daß

  1. die Abtastfrequenz genauso hoch sein muß wie die höchste zu erfassende Frequenz.
  2. die Abtastfrequenz mindestens doppelt so hoch sein muß wie die höchste zu erfassende Frequenz.
  3. die Abtastfrequenz weniger als doppelt so hoch sein muß wie die höchste zu erfassende Frequenz.
  4. die Abtastfrequenz niedriger sein muß wie die höchste zu erfassende Frequenz.
Richtig: 1

Die technischen Parameter von (Bewegt-)Bildkodierungen orientieren sich an

  1. der Auflösung des menschlichen Auges.
  2. der Helligkeitsempfindlichkeit des menschlichen Auges.
  3. der Farbempfindlichkeit des menschlichen Auges.
  4. dem (Stereo-)Gesichtsfeld des Menschen.
Richtig: 3

Welche Aussagen treffen auf die Erzeugung eines PAL-Fernsehbildes zu?

  1. Das Bild wird zeilenweise aufgebaut.
  2. Das Bild wird in zwei Halbbildern dargestellt.
  3. Die Bildwiederholrate beträgt 25 Halbbilder pro Sekunde.
  4. Die Bildwiederholrate beträgt 25 Vollbilder pro Sekunde.
Richtig: 3

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

  1. BT.601 ist ein Standard für digitales Video.
  2. BT.601 definiert ein Bildformat für Fernsehsysteme mit 625 Zeilen pro Bild (wie PAL).
  3. BT.601 definiert ein Bildformat für Fernsehsysteme mit 525 Zeilen pro Bild (wie NTSC).
  4. BT.601 definiert einen Kompressionsalgorithmus.
Richtig: 3

Zeitliche Redundanz bei Bildern bedeutet,

  1. daß aufeinanderfolgende Bilder sich nur gering unterscheiden.
  2. daß in den Bildern fließende Farbverläufe vorkommen.
  3. daß ein Bild später wiederverwendet werden kann.
Richtig: 1

Eine Inter-Kodierung liegt vor, wenn

  1. zeitliche Redundanz bei der Kodierung ausgenutzt wird.
  2. jedes Bild für sich kodiert wird.
  3. nur räumliche Redundanzen bei der Kodierung berücksichtigt werden.
  4. ein Einzelbild als Differenz zum Vorgänger kodiert wird.
Richtig: 2

Welche Aussagen treffen auf Predictive Coding zu?

  1. Es wird eine Vorhersage für das nächste Einzelbild getroffen.
  2. Die Abweichung von der Vorhersage wird als Differenz kodiert.
  3. Predictive Coding operiert immer auf ganzen Bildern.
Richtig: 2

Für welche Eigenschaften ist eine Bildkonvertierung bei der Umwandlung eines PAL-Fernsehsignals in MPEG-2 erforderlich?

  1. Abtastverfahren
  2. Bitgröße
  3. Bildauflösung
  4. Farbraum
  5. Bildformat (aspect ratio)
Richtig: 3

Worin unterscheiden sich HDTV und SDTV?

  1. Bildformat (aspect ratio)
  2. Bildauflösung
  3. Bildwiederholrate
Richtig: 2

Wofür wird eine Datacine-Maschine eingesetzt?

  1. Zur Konvertierung eines Films in ein digitales Format mit Bewegungskompensation.
  2. Zur Realisierung von 3:2-Pulldown.
  3. Zur Konvertierung zwischen Zeilensprung- und Vollbildverfahren.
Richtig: 1

Beim Einsatz einer Telecine-Maschine zur Konvertierung eines Films

  1. wird Bewegungskompensation eingesetzt.
  2. wird bei der Konvertierung in PAL der Film geringfügig schneller abgespielt.
  3. wird bei der Konvertierung in PAL das 3:2-Pulldown-Verfahren angewendet.
  4. werden Einzelbilder bei der Konvertierung in PAL verdoppelt.
Richtig: 2

Wie erreicht man eine Skalierung der (zeitlichen) Auflösung eines Bewegtbildes um den Faktor x/y am besten?

  1. Indem die Auflösung zunächst um den Faktor x erhöht und dann um den Faktor y verringert wird.
  2. Indem die Auflösung zunächst um den Faktor y verringert und dann um den Faktor x erhöht wird.
  3. Eine solche Skalierung ist nicht möglich.
Richtig: 1

Welche Effekte können bei der Reduzierung der räumlichen Auflösung durch einfaches Auslassen von Bildpunkten auftreten?

  1. Details wie etwa einzelne Linien oder Punkte können verloren gehen.
  2. Muster können stark verfälscht werden.
  3. Das Bild wird korrekt skaliert; es treten keine Nebeneffekte auf.
Richtig: 2

In einem typischen Standard zur Bewegtbildkodierung wird das Verfahren beschrieben durch:

  1. die Syntax des Bitstroms.
  2. die Semantik des Bitstroms.
  3. die Funktionsweise des Kodierers.
  4. die Funktionsweise des Dekodierers.
  5. die Art der Darstellung durch den Dekodierer.
Richtig: 3

Ein Szenenwechsel in einem Bewegtbild

  1. kann nicht als P-Frame kodiert werden.
  2. kann als I-Frame möglicherweise effizienter kodiert werden als als P-Frame.
  3. erzeugt meist deutlich mehr kodierte Daten als eine Bewegung in einem Bild.
  4. erfordert die Nutzung von B-Frames.
Richtig: 2

Welche Informationen werden bei der Kodierung des Bildes N unter Verwendung von Motion Compensation und unter Bezug auf das Bild N-1 übertragen?

  1. Das Bild N als I-Frame.
  2. Die Änderungen zwischen Bild N-1 und Bild N als Differenzbild.
  3. Ein oder mehrere Bewegungsvektoren.
  4. Die Differenzbild zwischen Bild N-1 und Bild N nach Berücksichtigung der Bewegungsverktoren.
Richtig: 2

Welche der folgenen Komponenten sind bei MPEG in einer Group of Pictures (GOP) zusammengefaßt?

  1. Die Macroblöcke einer Zeile.
  2. Die Macroblöcke von drei Zeilen.
  3. Ein I-Frame.
  4. Ein oder mehrere P-Frames.
  5. Ein oder mehrere B-Frames.
Richtig: 3

Was wird bei H.263 als GOB bezeichnet?

  1. Die Macroblöcke von drei Zeilen.
  2. Ein I-Frame.
  3. Ein oder mehrere P-Frames und B-Frames.
  4. Die Macroblöcke einer Zeile.
Richtig: 1

Woraus besteht bei MPEG ein Macroblock?

  1. Bei 4:2:0-Kodierung aus 6 Blöcken.
  2. Bei 4:2:2-Kodierung aus 4 Luminanz- und 4 Chrominanz-Blöcken.
  3. Bei 4:2:0-Kodierung aus 4 Luminanz-Blöcken und jeweils einem Cb- und einem Cr-Block.
  4. Bei 4:4:4-Kodierung nur aus Luminanz-Blöcken.
  5. Bei 4:2:0-Kodierung aus 8 Blöcken.
Richtig: 3

Welche der folgenden Auflösungen sind für CIF-Bilder definiert?

  1. 176x144
  2. 704x576
  3. 720x576
  4. 352x288
Richtig: 1

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