Konzepte Content-Repräsentation & Markup-Sprachen

6.6 Exkurs: Graphentheorie

In diesem Abschnitt werden die theoretischen Grundlagen der formalen Repräsentation abstrakter Strukturen umrissen und die im Text zum Teil informal eingeführten Begriffe erläutert. Für diese Qualifikationseinheit ist nur ein sehr kleiner Ausschnitt der Graphentheorie relevant. Daher beschränkt sich die folgende Darstellung auch auf diese Aspekte und gibt eine teilweise stark vereinfachte Sicht auf die weiterführenden Gebiete dieser Thematik. Zu beachten ist ferner, daß in diesem Exkurs die notwendigen Grundlagen für das Verständnis dieser und der nachfolgenden Lerneinheiten vermittelt werden. Auch wenn zu diesem Exkurs keine direkte abschließende Leistungskontrolle erfolgt, ist ein aufmerksames Studium der hier vorgestellten Inhalte daher von zentraler Bedeutung.

Als Teilgebiet der theoretischen Informatik beschäftigt sich die Graphentheorie mit der systematischen Untersuchung strukturierter mathematischer Objekte, die als Graphen bezeichnet werden. Vereinfacht ausgedrückt, stellt ein Graph eine Menge von Objekten dar, die untereinander in Beziehung stehen. Damit lassen sich zahlreiche Strukturen und Prozesse aus beliebigen Anwendungsgebieten wie z.B. Naturwissenschaften, dem täglichen Leben, der Wirtschaft und der Informatik formalisieren und somit der systematischen Untersuchung mit mathematischen Methoden zugänglich machen.

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