Konzepte Content-Repräsentation & Markup-Sprachen

 Verständnistest zu LE 6

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Was ist generisches Markup?

  1. Ein standardisiertes Vokabular zur Auszeichnung von Dokumenten im Verlagswesen.
  2. Eine Sammlung allgemeingültiger Steuercodes, die jede Hochleistungs-Druckmaschine verarbeiten kann.
  3. Die Auszeichung von Dokumentbestandteilen unter Verwendung frei wählbarer Bezeichner.
  4. Korrekturanmerkungen eines Lektors auf einer Druckfahne.
Richtig: 1

Wozu dient das Portable Document Format (PDF)?

  1. Als Seitenbeschreibungssprache ist PDF auf den Austausch von formatierten Dokumenten in heterogenen verteilten Systemen ausgerichtet.
  2. PDF ist das standardisierte Dokumentaustauschformat im Internet.
  3. Als Vokabular für die logische Dokumentauszeichnung mit XML ermöglicht PDF einen plattformübergreifenden Dokumentaustausch.
  4. PDF dient als Datenaustauschformat, das speziell für logisch ausgezeichnete Dokumente optimiert ist.
Richtig: 1

Was ist WebSGML?

  1. Eine Auszeichnungssprache zur Beschreibung vernetzter Strukturen in der Halbleiterindustrie.
  2. Ein Synonym für HTML, mit dem verdeutlicht werden soll, daß HTML lediglich ein spezieller SGML-Dokumenttyp ist.
  3. Ein Zusatz zum SGML-Standard ISO 8879, in dem Änderungen beschrieben werden, die den Einsatz von SGML im Web vereinfachen.
  4. Ein Zusatz zur XML-Empfehlung des W3-Konsortiums, in dem beschrieben wird, welche Eigenschaften ein XML-Dokument aufweisen muß, damit es als WWW-Ressource verwendet werden kann.
Richtig: 1

Was ist HTML?

  1. Eine Weiterentwicklung von SGML, mit der die Auszeichnungssprache auch im WWW eingesetzt werden kann.
  2. Ein SGML-Dokumenttyp, der ein festes Vokabular für die Erstellung von Hypertext-Dokumenten im WWW definiert.
  3. Ein XML-Dokumenttyp, der eine Weiterentwicklung von SGML zum Einsatz im WWW darstellt.
  4. Eine andere Bezeichnung für WebSGML.
Richtig: 1

Wozu dient die Zusammenfassung von Objekten in einem Informationssystem wie dem World Wide Web (WWW) zu einem Dokument?

  1. Das Dokument dient als Rahmenformat, in dem die Beziehungen von (zum Teil unterschiedlich kodierten) Ressourcen zueinander beschrieben sind.
  2. Beim Speichern als Dokument können beliebig kodierte Ressourcen automatisch in die jeweils benötigte Codierung für eine anschließende Weiterverarbeitung umgewandelt werden.
  3. Objekte müssen als Dokument repräsentiert werden, damit sie im Dateisystem gespeichert werden können.
  4. Ein Austausch von Daten über Rechnergrenzen hinweg ist nur möglich, wenn diese Daten als Dokument organisiert sind.
Richtig: 1

Welche Aufgaben erfüllt ein Formatierprogramm im Kontext der elektronischen Dokumentverarbeitung?

  1. Umsetzung symbolischer Kommandos der Formatierersprache in geräteabhängige Steuercodes für ein Ausgabegerät.
  2. Anordnung der Inhaltsinformationen in einer für das Ausgabegerät geeigneten Form unter Hinzufügen von Zeilen- und Seitenumbrüchen, falls notwendig.
  3. Automatische Anordnung der Inhaltsinformationen nach ästhetischen Gesichtspunkten.
  4. Interpretation layoutspezifischer Steuercodes und Ausgabe der Inhaltsinformationen auf einem konkreten Ausgabegerät, z.B. auf einem Computer-Monitor oder Drucker.
Richtig: 2

Was ist prozedurales Markup?

  1. Der systematische Prozeß der Dokumentauszeichnung.
  2. Die Syntax zur Definition von Prozeduren in einer Seitenbeschreibungssprache.
  3. Die symbolische Beschreibung von Zustandsübergängen in einem Ausgabegerät.
  4. Eine Beschreibung der logischen Struktur eines Dokuments mit frei wählbaren Bezeichnern.
Richtig: 1

Was ist deskriptives Markup?

  1. Informale Randnotizen in einem digitalen Dokument.
  2. Ein standardisiertes Vokabular mit Schlüsselwörtern zur Beschreibung des Dokumentinhalts, die von Suchmaschinen im World Wide Web erkannt werden.
  3. Eine symbolische Beschreibung von Dokumentbestandteilen, die von konkreten Ausgabegeräten und -prozessen abstrahiert.
  4. Implizite Steueranweisungen im Dokument, mit denen sich der Prozeß der Ausgabeerzeugung beeinflussen läßt.
Richtig: 1

Welche Eigenschaften sollten Dokumentformate aufweisen, um eine verteilte Bearbeitung auf unterschiedlichen Systemplattformen zu ermöglichen?

  1. Möglichst abstrakte Dokumentauszeichnung, um Abhängigkeiten von gerätespezifischen Steuercodes und speziellen Formatierprogrammen zu vermeiden.
  2. Kennzeichnung der Dokumentstruktur mit deskriptivem Markup.
  3. Verwendung eines standardisierten Dateiformats, um Herstellerabhängigkeiten zu vermeiden.
  4. Einsatz von Seitenbeschreibungssprachen, um auf allen Systemen eine möglichst einheitliche Darstellung des zu bearbeitenden Dokuments zu erreichen.
  5. Einsatz eines kommerziellen WYSIWYG-Systems, um bereits während der Bearbeitung das Aussehen des Dokuments auf anderen Plattformen nachempfinden zu können.
Richtig: 3

Welche der folgenden Aussagen treffen für prozedurale Auszeichnungssprachen zu?

  1. Die Primitiven dienen zur Steuerung der Ausgabeerzeugung oder des Formatierprozesses.
  2. Die Primitiven der Sprache dienen zur logischen Beschreibung einzelner Dokumentbestandteile.
  3. Die verwendeten Steuercodes sind oft stark auf den Darstellungsprozeß bestimmter Ausgabegeräte ausgerichtet.
  4. Häufig können mehrere Primitiven zu Makros mit einem beschreibenden Namen zusammengefaßt werden.
  5. Die Primitiven der Sprache dienen zur Kennzeichnung der hierarchisch geschachtelten Dokumentstruktur.
Richtig: 3

Wozu dienen Makros in prozeduralen Dokumentauszeichnungssprachen?

  1. Makros fassen eine Sequenz von Primitiven der jeweiligen Sprache unter einem eindeutigen Bezeichner zusammen.
  2. Zur automatischen Formatierung von Dokumentbestandteilen.
  3. Zur Erweiterung der Funktionalität des verwendeten Formatierprogramms.
  4. Zur Erhöhung der Lesbarkeit eines Dokuments für menschliche Betrachter.
Richtig: 2

Was ist ein WYSIWYG-System?

  1. Ein standardisiertes Textverarbeitungssystem, das den Austausch und die verteilte Bearbeitung von Dokumenten in heterogenen Umgebungen ermöglicht.
  2. Ein interaktiver Editor, der während der Bearbeitung eines Dokuments nach jeder Änderung den Formatierprozeß durchläuft und das Ergebnis auf dem Bildschirm anzeigt.
  3. Ein System aus Editor und Formatierer, das die Layout-Informationen eines Dokuments automatisch in logisches Markup transformiert.
  4. Ein in das Betriebssystem eines Rechners integrierter Formatierer, der gewährleistet, daß jedes Dokument auf einem Drucker genauso aussieht, wie auf dem Bildschirm dargestellt.
Richtig: 1

Nennen Sie die Bestandteile des "klassischen" zweistufigen Verarbeitungsprozesses bei der Ausgabeerzeugung.

  1. Formatierung
  2. Darstellung
  3. Übersetzung
  4. Programmierung
  5. Transformation
  6. Interpretation
Richtig: 2

Bei welchen der folgenden Sprachen handelt es sich um Seitenbeschreibungssprachen?

  1. PostScript
  2. troff
  3. Standard Generalized Markup Language (SGML)
  4. Extensible Markup Language (XML)
  5. Portable Document Format (PDF)
Richtig: 2

Welchen Nachteil haben typische Seitenbeschreibungssprachen gegenüber logischen Dokumentauszeichnungssprachen?

  1. Seitenbeschreibungssprachen sind nicht standardisiert, und daher können Dokumente oft nicht zwischen Systemen unterschiedlicher Hersteller ausgetauscht werden.
  2. Die Layout-Beschreibung ist abhängig vom jeweiligen Ausgabegerät, so daß Dokumente, die in einer Seitenbeschreibungssprache verfaßt wurden, nur von ganz bestimmten Druckern gedruckt werden kann.
  3. Seitenbeschreibungssprachen sind ausschließlich auf eine Anzeige am Bildschirm ausgerichtet, und daher können entsprechende Dokumente nicht ausgedruckt werden.
  4. Seitenbeschreibungssprachen erlauben im allgemeinen nur eine Layout-orientierte Beschreibung des Dokuments. Ursprünglich enthaltene Strukturinformationen werden bei der Formatierung vernichtet.
Richtig: 1

Was ist ein Tag, bzw. eine Markierung im Kontext der logischen Dokumentauszeichnung?

  1. Ein anderes Wort für Elementtyp.
  2. Eine Prüfsumme über alle Elemente eines Dokuments, um Änderungen nachvollziehen zu können.
  3. Der Bezeichner eines Elements.
  4. Markup, das in einem Dokument den Beginn oder das Ende einer Strukturkomponente kennzeichnet.
Richtig: 1

Was ist logische Dokumentauszeichnung?

  1. Die Beschreibung von Dokumentbestandteilen anhand ihrer Semantik, üblicherweise unter Verwendung der Terminologie des jeweiligen Anwendungsgebiets.
  2. Die formale Beschreibung kausaler Zusammenhänge von Aussagen in einem Dokument unter Verwendung der booleschen Algebra.
  3. Der Prozeß der computerunterstützten automatisierten Annotation von umgangssprachlich formulierten Aussagen in Dokumenten mit formalen Beschreibungen aus der mathematischen Logik.
  4. In ein Dokument eingefügte Befehle zur Steuerung des Ausgabeprozesses für dieses Dokument.
Richtig: 1

Wozu dienen Dokumenttypen?

  1. Sie beinhalten Strukturierungsregeln, mit denen allen möglichen Dokumentstrukturen für eine konkrete Anwendung beschrieben werden und und anhand derer eine automatische Überprüfung eines konkreten Dokuments vorgenommen werden kann.
  2. Sie enthalten das spezifische Vokabular einer prozeduralen Dokumentauszeichnungssprache.
  3. Als Klassifizierungsmerkmal, um innerhalb eines Dokuments zwischen prozeduralem und deskriptivem Markup zu unterscheiden.
  4. Als geräteunabhängige Layout-Beschreibung zur formatierten Darstellung eines logisch ausgezeichneten Dokuments in einem WYSIWYG-System.
Richtig: 1

Wozu dienen Start- und Ende-Markierungen in der Generalized Markup Language?

  1. Sie teilen das Dokument in einzelne Seiten ein, um die Ausgabe für seitenorientierte Druckmaschinen zu optimieren.
  2. Zur Bestimmung der veränderlichen Bestandteile eines elektronischen Formulars. Nur die Inhalte zwischen Start- und Ende-Marke können von Benutzern editiert werden.
  3. Zur eindeutigen Abgrenzung eines Elements in der linearisierten Darstellung der hierarchischen Dokumentstruktur.
  4. Sie enthalten Zeitangaben, deren Differenz die maximal erlaubte Bearbeitungszeit des jeweiligen Dokuments im vollautomatischen Verarbeitungsprozeß bestimmt.
Richtig: 1

Welche der folgenden Sprachen sind logische Dokumentauszeichnungssprachen?

  1. XML
  2. HPGL
  3. PostScript
  4. PCL
  5. SGML
Richtig: 2

Warum wird logische Dokumentauszeichnung im World Wide Web (WWW) zur Repräsentation von Informationen eingesetzt?

  1. Weil damit die universelle Zugänglichkeit der Informationen gewährleistet werden kann, ohne die Eigenschaften des jeweiligen Ausgabemediums berücksichtigen zu müssen.
  2. Weil zu Beginn der 1990er Jahre, als die ersten WWW-Server und -Clients verfügbar wurden, keine leistungsfähigen Seitenbeschreibungssprachen für eine plattformunabhängige Repräsentation von Layout-Informationen verfügbar waren.
  3. Weil prozedural ausgezeichnete Dokumente nur von Druckmaschinen interpretiert werden können.
  4. Weil Web-Browser damit die Authentizität der erhaltenen Daten überprüfen können.
Richtig: 1

Warum begannen Redakteure in Zeitungsredaktionen und Verlagshäuser in den 1960er Jahren damit, deskriptives Markup zur Auszeichnung ihrer Beiträge zu verwenden?

  1. Um den Austausch elektronischer Dokumente zwischen Autor und Verlag zu vereinfachen.
  2. Um die juristische Überprüfung der Urheberrechte auf die jeweiligen Beiträge zu ermöglichen.
  3. Zur Sicherung der Beiträge vor Zugriff durch unbefugte Benutzer.
  4. Um die automatische Veröffentlichung in der Online-Version der jeweiligen Druckwerke zu gewährleisten.
Richtig: 1

Was ist tag omission in einer deskriptiven Dokumentauszeichnungssprache?

  1. Das erlaubte Weglassen von Start- oder Ende-Marken in der linearisierten Darstellung zur Erhöhung der Lesbarkeit von Dokumenten.
  2. Das versehentliche fehlerhafte Weglassen von Start- oder Ende-Marken in der linearisierten Darstellung, wodurch das Dokument nicht mehr korrekt eingelesen werden kann.
  3. Das automatische Weglassen fehlerhafter Dokumentbestandteile beim Einlesen der linearisierten Darstellung durch den Parser.
  4. Das optionale Weglassen von Inhaltsinformationen während des Formatierprozesses.
Richtig: 1

Finden Sie die Anforderungen, die die linearisierte Darstellung eines nicht leeren hierarchisch strukturierten Dokuments auf jeden Fall erfüllen muß.

  1. Das Dokument besitzt genau ein Wurzel-Element, das nicht Bestandteil eines anderen Elements ist.
  2. Ein Element muß immer vollständig in dem ihm übergeordneten Element enthalten sein.
  3. Elemente, die ausschließlich Textdaten enthalten, dürfen keine Endtags besitzen.
  4. Elemente, bei denen das Endtag vereinfachend weggelassen wird, dürfen auch kein Starttag besitzen.
  5. Im Wurzelelement muß der zugehörige Dokumenttyp formal festgelegt werden.
Richtig: 2

Wie läßt sich ein hierarchisch strukturiertes Dokuments zur Speicherung als sequentieller Zeichenstrom in eine linearisierte Darstellung überführen?

  1. Jede Strukturkomponente wird mit Markierungen (Tags) versehen, die den Beginn und das Ende eindeutig kennzeichnen.
  2. Das Dokument wird in umgekehrter Reihenfolge ausgegeben, damit die unterste Hierarchieebene beim erneuten Einlesen zuerst gelesen wird.
  3. Es ist ausreichend, den Beginn einer jeden Hierarchieebene mit einer eindeutigen Markierung zu versehen, weil dadurch automatisch das Ende der vorhergehenden Hierarchieebene gekennzeichnet wird.
  4. Jede Hierarchieebene muß in einer separaten Datei gespeichert werden. Die Verzeichnisstruktur im verwendeten Dateisystem bildet die hierarchische Dokumentstruktur nach.
Richtig: 1

Welche Vorteile bietet die Verwendung von generischem Markup?

  1. Bei der Definition von Dokumenttypen können die Bezeichner für Markierungen mit Rücksicht auf die Terminologie des betrachteten Anwendungsgebiets frei gewählt werden.
  2. Die deskriptive Dokumentauszeichnung mit frei wählbaren Bezeichnern erlaubt eine Strukturierung der Dokumente auf syntaktischer Ebene.
  3. Bezeichner können unabhängig von Layout-Semantik gewählt werden, so daß sich eine weitgehende Trennung von Dokumenterstellung und Weiterverarbeitung ergibt.
  4. Aufgrund der impliziten Layout-Semantik der Bezeichner wird die Funktionalität des eingesetzten Formatierprogramms mit der Definition neuer Dokumenttypen automatisch erweitert.
Richtig: 3

Nennen Sie die drei wesentlichen Eigenschaften von SGML.

  1. Die Sprache ist seit 1962 als ISO-Standard verfügbar und mußte seitdem nicht mehr verändert werden.
  2. Inhaltsinformationen eines Dokuments lassen sich mit zusätzlichen Angaben über die Dokumentstruktur anreichern.
  3. Formal definierte Dokumenttypen ermöglichen die Überprüfung eines Dokuments auf syntaktische Fehler ohne Kenntnis des konkreten Anwendungsgebiets.
  4. Alle SGML-Dokumente sind über das Internet universell zugreifbar und können von beliebigen WWW-Clients dargestellt werden.
  5. Strukturelemente in SGML-Dokumenten können hierarchisch geschachtelt werden.
Richtig: 3

Finden Sie die charakteristischen Merkmale der Standard Generalized Markup Language (SGML):

  1. Die Dokumenttyp-Definitionen ermöglichen eine automatische Darstellung in WYSIWYG-Systemen.
  2. Verwendung frei wählbarer Bezeichner für die Dokumentauszeichnung (Generic Coding).
  3. Einsatz formal definierter Dokumenttypen zur Validierung von Dokumenten.
  4. Im Gegensatz zu anderen logischen Auszeichnungssprachen ist die hierarchische Struktur und damit die Einhaltung der Schachtelungshierarchie von Dokumenten nicht zwingend vorgeschrieben.
  5. Hierarchische Anordnung von Strukturelementen.
Richtig: 3

Finden Sie die grundlegenden Eigenschaften, die bei der Standardisierung von SGML für diese Dokumentauszeichnungssprache festgelegt wurden.

  1. Dokumente werden mit generischem Markup versehen.
  2. Es gibt formal definierte Dokumenttypen, gegen die ein Dokument automatisch auf Korrektheit geprüft werden kann.
  3. SGML-Dokumente sind immer hierarchisch strukturiert.
  4. SGML-Dokumente müssen über Internet-Protokolle zugreifbar sein.
  5. Die zur Dokumentauszeichnung einsetzbaren Bezeichner werden samt der damit verknüpften Layout-Semantik standardisiert.
Richtig: 3

Welche Aussagen über die Hypertext Markup Language (HTML) treffen zu?

  1. HTML schreibt das Vokabular und die Bildungsregeln für Hypertext-Dokumente im World Wide Web (WWW) vor.
  2. HTML ist ein SGML-Dokumenttyp.
  3. WebSGML ist ein alternativer Name für HTML.
  4. HTML kann ausschließlich mit speziell für diesen Dokumenttyp entwickelten Werkzeugen verarbeitet werden.
  5. Generische SGML-Werkzeuge zur Verarbeitung beliebiger Dokumenttypen sind erheblich komplexer als speziell auf die Verarbeitung von HTML ausgerichtete Werkzeuge.
Richtig: 3

Welche Aussagen über die Extensible Markup Language (XML) treffen zu?

  1. XML ist als "vereinfachtes SGML" definiert, um es einfacher in Clients für das World Wide Web einbinden zu können.
  2. XML ist nicht rückwärtskompatibel zu dem ursprünglichen SGML, wie es 1986 in ISO 8879 festgeschrieben wurde. Ein nachträglich hinzugefügter Annex beschreibt zusätzliche Anforderungen, die ein SGML-Werkzeug zur Verarbeitung von XML-Dokumenten erfüllen muß.
  3. XML wird als "neue Auszeichnungssprache" für das World Wide Web bezeichnet, weil XML-Dokumente von allen HTML-Werkzeugen problemlos verarbeitet werden können.
  4. Für XML wurde die Eigenschaft der hierarchischen Schachtelung von Elementen aufgehoben, um die Dokumentauszeichnung flexibler vornehmen zu können als in SGML.
Richtig: 2

Von welcher Organisation wurde 1998 die Extensible Markup Language (XML) als Standard festgeschrieben?

  1. W3-Konsortium
  2. ISO
  3. ITU-T
  4. IETF
  5. ECMA
  6. ANSI
Richtig: 1

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