Querdenkerartikel

Querdenkerartikel

Herzlich willkommen zum Kurs Querdenkerartikel der TEIA AG - Internet Akademie und Lehrbuch Verlag.

Bücher haben ihre Geschichte, und so auch dieses Buch, das seltsamerweise in einem Buchladen entstand. Die Geschichte begann im schönen Sommer 2008, als ich aus verschiedenen unwahr-scheinlichen Zufällen auf einen Umsonst-Buchladen in Schöne-berg stieß, der vom Job-Center finanziert wurde. Ich brauchte eine Luftveränderung und wollte im Buchladen arbeiten. Die Lei-terin des Ladens, Aninka Ebert, war zu meiner Überraschung der Meinung, dass ich für die Arbeit im Buchladen geeignet sei.

Ich fing dann in einem Buchladen in Tempelhof an. Er lag in ei-nem versteckten Keller in einer noch versteckteren Kleinstraße. Wir waren zehn Kollegen und hatten nicht gerade viel zu tun. So beschloss ich, die Romane von Emile Zola näher zu studieren. Die Monate gingen vorüber, denn Zola hat viele Romane geschrieben, und letztlich entstand aus dieser Beschäftigung mein erster Artikel über Zola.

Zu vielen Kursen der TEIA AG können Sie auch
bestellen.
Falls Übungs- und Lösungsdateien vorhanden sind finden sie diese hier. Andernfalls ist das Verzeichnis leer.

Allgemeine Informationen zu den Kursen der Akademie sowie zu den Büchern und Lernprogrammen des Verlags finden Sie unter www.teialehrbuch.de.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg bei diesem Kurs!
Ihr TEIA-Team

Kommentare (4)

Sven am 09.04.2014 20:52:20

Eine sehr raffinierte Art Werbung für Bücher zu machen. Doch um was geht es hier vordergründliche? Um Literatur, Geschichte oder Smalltalk zu vereinen, versucht der Autor sehr stark Quergedanken dem Leser in kleinen Artikeln aufzuzeigen. Daher bestimmt der Name "Querdenkerartikel".

Auch wenn der Autor sehr viel Leidenschaft und Hintergrundwissen zu Tage fordert, ist die thematische Auswahl nicht für jedermann geeignet. Separate Themen über Literatur, Geschichte, usw. hätte mir wesentlich besser gefallen.

Ove Andersen am 28.05.2014 15:36:58

Präsentiert wird ein Panoptikum von Schriftstellern, Künstlern und anderen zeitgeschichtlichen Persönlichkeiten. Und für alle gilt: sie haben sich quer, gegen den Mainstream, gestellt. Holger Strohm und Dennis Meadows haben bereits in den siebziger Jahren auf die ökologischen Konsequenzen der Atomkraft und die "Grenzen des Wachstums" hingewiesen. Stephan Born vertrat bereits in Revolution von 1848 die staatliche Festsetzung eines Mindestlohns. Nelson Mandela und Ernesto Guevara werden in ihrem aufrechten Kampf gewürdigt. Aber es kommen auch Künstler der Gegenwart in dem Buch vor. Die 39 Artikel des Bandes präsentieren ein breites Panorama gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Eine Nähe zu Berlin lässt sich dabei erkennen, wenn der Autor unterschiedliche Plätze der Stadt aufsucht, und weniger bekannte, historische Ereignisse an diesen Orten beschreibt. Insgesamt ein sehr kurzweiliges und wirklich lesenswertes Buch, dass hier und da zum Weiterlesen anregt.

Markus R. Seifert am 07.06.2014 17:59:33

Mit Buchbesprechungen beginnt es. Und nichts konnte natürlicher sein! Denn zu jener Zeit, da der Autor damit begann seine Essays zu schreiben, ist er Mitarbeiter in einem Verschenk-Buchladen gewesen. Dass er, Ökonom von Hause aus, auch über die Finanzkrise geschrieben hat, wird wohl kaum verwundern. Eher schon, dass ein Mann mit einem solch nüchterrnen Beruf sich auch Gedanken zur Filmkritik oder über den Musiker Jimi Hendrix gemacht hat. Aber das ist eben ein Zeichen für seine breit gefächerte Allgemeinbildung. Zum Schluss folgt er den Spuren des bekannten Berliner Flaneurs Franz Hessel und wir lesen aus seiner Feder Artikel über Skulpturen, die im Berliner Stadtbild zu finden sind, und Gedanken, die auf seinen Stadtspaziergängen entstanden. Kurz gesagt: Ein inhaltsreiches Buch, das bestimmt nicht einseitig ist.

Dr. Christian G. Pätzold am 21.07.2014 09:08:00

Sehr geehrter Herr Seifert,
es freut mich, dass Sie Franz Hessel erwähnen. Sie haben es geahnt. Tatsächlich habe ich mich im letzten Jahr mehr auf das Flanieren in Berlin verlegt. Sie können daher damit rechnen, dass ich demnächst mehr über meine Gedanken zur Berliner Geschichte veröffentlichen werde. Alles entstanden beim Laufen durch die Berliner Straßen, zwischen Friedenau, Kreuzberg und Tiergarten.

Ihr Kommentar

Name